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Erneuerung der Burgstraße
in Dohna
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Ab Montag, den 5.
September 2011, bis voraussichtlich Anfang Dezember
2011 erfolgt der Ausbau der K 8773 - Burgstraße in Dohna
- im Bauabschnitt zwischen Schulwiese und Kronhügel. Mit
der Bauausführung wurde die Firma Bistra Bau aus Putzkau
beauftragt.
Neben der Erneuerung der
Fahrbahn erfolgt in gemeinschaftlicher Durchführung mit
der Stadt Dohna und dem Trinkwasserzweckverband auch die
Erneuerung der kommunalen Gehweg-, Entwässerungs- und
Beleuchtungsanlagen sowie der Trinkwasserleitung.
Die Baumaßnahme muss unter
Vollsperrung der Kreisstraße ausgeführt werden.
Ausschließlich der Fußgängerverkehr wird in der gesamten
Bauzeit zwischen Dohna und Heidenau gewährleistet. Die
Erreichbarkeit der Wohngebiete am Kronhügel und an der
Schulwiese ist mit entsprechender
Baustellenbeschilderung aus Richtung Heidenau bzw. Dohna
gesichert.
Die Umleitung der auf der
Strecke liegenden Buslinien erfolgt über die
Müglitztalstraße zum Marktplatz Dohna sowie in
Gegenrichtung über die Reppchenstraße und die Ortslagen
Krebs und Großsedlitz nach Heidenau. Die Haltestelle
Böhmischer Weg kann nicht bedient werden, es ist auf
die Haltestelle am Johanniterstift auszuweichen
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Fahrbahnerneuerung auf der S 174
zwischen Börnersdorf und Hartmannsbach
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Auf Drängen des Landkreises
wird das Straßenbauamt Meißen-Dresden ab dem 17. Oktober
2011 eine dringend notwendige Fahrbahnerneuerung auf der
S 174 auf einem 1. Teilabschnitt zwischen Börnersdorf
und Hartmannsbach durchführen. Am 19.08.2011 wurden
durch die Straßenmeisterei zunächst nur die größten
Schäden beseitigt, um die notwendige Verkehrssicherheit
herzustellen. Diese Einschränkung war zwingend geboten,
um die nur begrenzt zur Verfügung stehenden Kapazitäten
der Straßenmeisterei bis zum Winterbeginn auf die
Schwerpunkte konzentrieren zu können, welche kurzfristig
keine Instandhaltungsmaßnahme erhalten.
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Bildung im Landkreis – Dein
Beruf in deiner Region Berufsbild und Ausbildungsbetrieb
jetzt auch auf der Webseite des Landkreises
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Die einzelnen
Berufsbilder und Ausbildungsbetriebe, die seit Juni 2011
im Rahmen der Aktion "Bildung im Landkreis- Dein Beruf
in deiner Region" im Landkreisboten des Landkreises
vorgestellt werden, können jetzt auch unter
www.landratsamt-pirna.de (siehe Startseite)
abgerufen werden. Aufgrund der demografischen
Entwicklung wird perspektivisch ein weiteres Absinken
der Schülerzahlen erwartet. Der Landkreis will in diesem
Zusammenhang seine Möglichkeiten bündeln, um
Ausbildungsplätze, deren Beschulung an den Beruflichen
Schulzentren unseres Landkreises erfolgen soll, zu
schaffen. In Zeiten, wo Lehrstellen mehr angeboten als
nachgefragt werden, muss die Ausbildung von Fachkräften,
die als Voraussetzung eine gute Ausbildungsreife "im
Gepäck haben sollten", oberste Priorität haben. Zum
letzten Bildungsgipfel im Mai 2011 kündigte Landrat
Michael Geisler an, mit einer Fortsetzungsreihe im
Landkreisboten Berufsbilder vorzustellen und damit
Interesse an den Berufen zu wecken, die zukunftsfähig
sind und die unsere Wirtschaft dringend benötigt.
Gleichzeitig soll damit den Unternehmen, die in diesen
Berufen ausbilden, eine Plattform geboten werden, um
gezielt Auszubildende zu werben. Außerdem soll dadurch
etwas für den Erhalt unserer Berufsschulzentren getan
werden.
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Freigabe der K 9035 in
Fürstenwalde erfolgt
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Nach Fertigstellung der
Baumaßnahme konnte in Fürstenwalde die Kreisstraße 9035
einschließlich Kreuzungsbereich zur Hauptstraße
vorfristig wieder für den öffentlichen Straßenverkehr
freigegeben werden. Seit Mitte März 2011 hat die Firma
Kleber-Heisserer Bau GmbH aus Dippoldiswalde im Auftrag
des Landratsamtes des Landkreises Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge die Brücke in Fürstenwalde neu
gebaut und den Kreuzungsbereich zur Hauptstraße
ausgebaut. Dies wurde notwendig, weil das alte Bauwerk
erhebliche Schäden aufwies und seit 2009 bereits auf
eine Fahrspur eingeengt werden musste. Im Zusammenhang
mit dem Ersatzneubau der Brücke wurden ca. 140
Kubikmeter Beton und ca. 20 Tonnen Betonstahl verbaut.
Der Straßenausbau beläuft sich auf eine Fläche von ca.
700 Quadratmetern. Mit der Maßnahme wurden gleichzeitig
Leistungen der Stadt Altenberg im Bereich der
Bushaltestelle erbracht. Außerdem wurden Leitungen durch
die ENSO AG und die Deutsche Telekom AG verlegt. Die
Baukosten belaufen sich auf ca. 320.000 Euro, sie werden
zu 75% durch den Freistaat Sachsen gefördert. Den
verbleibenden Anteil von 25 % finanziert der Landkreis.
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Entscheidung der Landesdirektion
Dresden schafft Baurecht für den Ausbau des
Knotenpunktes Schloss Sonnenstein in Pirna
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Mit Bescheid vom 28. Juli 2011
hat die Landesdirektion Dresden auf Antrag des
Straßenbauamtes Meißen-Dresden entschieden, dass das
Vorhaben "Ausbau des Knotenpunktes Schloss Sonnenstein
in Pirna" wegen der Zustimmung aller Beteiligten keiner
Planfeststellung und Plangenehmigung bedarf.
Damit ist für das Vorhaben
Baurecht hergestellt. Landkreis und Stadt Pirna haben
innerhalb von nur zwei Jahren die
genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für den Umbau
einer Bundesstraße erwirkt. Zur verkehrlichen
Erschließung des neuen Landratsamtes Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge ist geplant, den vorhandenen
Einmündungsbereich der Bundesstraße 172 (Schandauer
Straße/ Krietzschwitzer Straße) mit dem Schlosspark zu
einem vierarmigen Knotenpunkt in Form eines
Kreisverkehrs auszubauen. In diesem Zusammenhang ist
auch der grundhafte Ausbau eines 200 m langen
Abschnittes der B 172 erforderlich. Ursache für den
Ausbau ist die veränderte Nutzung des Schlosses
Sonnenstein, welches ab Anfang des Jahres 2012 als neuer
Verwaltungssitz des Landkreises Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge fungieren soll. Damit verbunden
ist ein wesentlich verändertes Verkehrsaufkommen an der
bestehenden Grundstückszufahrt, die unmittelbar in den
vorhandenen Einmündungsbereich der kommunalen Straße
"Schlosspark" in die B 172 einbindet.
Nach der nun vorliegenden
Entscheidung der Landesdirektion Dresden kann der
Landkreis den Staffelstab im Hinblick auf die
Beantragung entsprechender Fördermittel, die
Ausschreibung, den Abbruch des Torhauses sowie die
weitere Realisierung des Vorhabens an die Stadt Pirna
übergeben. Die Stadt Pirna hat angekündigt, in den
nächsten Tagen ausführlich darüber zu informieren.
Der Landkreis freut sich, dass
der Ausbau des Knotenpunktes Schloss Sonnenstein in
Pirna damit auf gutem Wege ist und wird die Realisierung
des Projektes auch weiterhin unterstützen.
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Landrat Michael Geisler bittet
Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport um
Unterstützung beim Erhalt des Beruflichen Schulzentrums
Technik in Pirna
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Mit Schreiben vom 01.08.2011
hat sich Landrat Michael Geisler an das Sächsische
Staatsministerium für Kultus und Sport mit der
dringenden Bitte um Unterstützung beim Erhalt des BSZ
Technik in Pirna gewandt. Grund seines wiederholten
Appells an die Landesregierung ist, dass sich derzeit
hinsichtlich der Fachklassenbildung zum Schuljahr
2011/12 dramatische Folgen für den Standorterhalt des
BSZ Technik Pirna abzeichnen. Bereits in der
Stellungnahme des Landkreises zur Fachklassenliste
2011/12 wurde auf die angespannte Situation hingewiesen.
Nach aktuellen Festlegungen
der Sächsischen Bildungsagentur zur Fachklassenliste
2011/2012 würde das BSZ Technik Pirna mit großer
Sicherheit das Berufsfeld Bautechnik verlieren. Außerdem
würden in der Einrichtung keine Klassen mit
Konstruktionsmechanikern gebildet werden dürfen. Damit
würde auch die Ausbildung im Beruf Metallbauer am BSZ
Technik in Pirna verloren gehen. Auch für den
Kraftfahrzeugmechatroniker wird der Fachklassenstandort
am BSZ Pirna in Frage gestellt.
Für die Entwicklung im
ländlichen Raum ist es von großer Bedeutung, dass
Ausbildung auch weiterhin im Beruflichen Schulzentrum
für Technik Pirna stattfindet. Dies ist ein
Standortfaktor für die mittelständische Wirtschaft. Der
Erhalt der Fachklassen im Landkreis ist ein wichtiges
Thema im Zusammenhang mit der Berufsorientierung für die
Schülerinnen und Schüler. Das BSZ Technik Pirna arbeitet
mit Mittelschulen zusammen, um die Schülerinnen und
Schüler an die Berufe heranzuführen. Die Möglichkeit des
Kennenlernens der Berufsfelder ist nicht mehr gegeben,
wenn es keine Fachklassen am Standort mehr gibt. Dem
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge geht es
darum, die Standorte seiner Berufsschulen hier im
Landkreis zu sichern.
"Die aktuelle Diskussion in
Dresden im Hinblick auf die Unterbringung der
Umlandschüler zeigt es: nur wenn wir unsere Interessen
bündeln, können wir eine effektive Schulnetzplanung über
die Landkreisgrenzen hinaus realisieren. Eine
Zusammenarbeit der umliegenden Schulträger ist
unentbehrlich.", so Landrat Geisler. Er begrüßt in
diesem Zusammenhang sehr, dass bezüglich der
Schulnetzplanung im Bereich der Berufsschulen seit einem
Jahr regelmäßig Beratungen mit den Schulträgern der
Stadt Dresden, der Landkreise Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge und Meißen sowie der Sächsischen
Bildungsagentur Dresden (SBAD) stattfinden.
Im Landkreis Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge bestehen nicht nur freie
Kapazitäten in den Berufsschulzentren, hier geht es
bereits um Fragen des Erhaltes des BSZ Technik in Pirna.
Daher hat der Landkreis nach wie vor ein großes
Interesse daran, Berufsschüler aufzunehmen, um in
Dresden Kapazitäten für Grund- und Mittelschulen sowie
Gymnasien zu schaffen.
Der Landkreis Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge möchte damit neben der Sicherung
seiner eigenen Berufsschulstandorte gemeinsam mit der
Stadt Dresden den Weg dafür ebnen, im Rahmen der
Schulnetzplanung ein Stück mehr Planungssicherheit für
die Umlandschüler der Landeshauptstadt festzuschreiben.
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Unternehmen der Region öffnen Lehrern
die Tür
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Lehrer erhalten in den
Sommerferien dank der Fortbildungsangebotes "Feinschliff
– Lehrerinnen und Lehrer erkunden
Ausbildungsunternehmen“ Einblick in Betriebe der Region.
Entwickelt wurde das Projekt vom Regionalen
Übergangsmanagement des Landkreises Sächsische Schweiz
in Zusammenarbeit dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft.
Ziel ist es, mittels der Vor-Ort-Erfahrung den
Unterricht praxisnaher gestalten zu können. In zwei
theoretischen Modulen am 5. und 6. Juli 2011, einer
Unternehmensexkursion sowie einem einwöchigen Praktikum
in den Sommerferien erfahren die Lehrkräfte mehr über
aktuelle Wirtschaftsentwicklungen und Geschäftsprozesse.
Vertreter der HWK und IHK geben darüber hinaus
Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Weitere Informationen
erhalten Sie vom Regionalen Übergangsmanagement
telefonisch unter 03501 515408 und unter
www.bildungslandschaft.eu.
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Kreistag wird sich in seiner Sitzung
am 27. Juni 2011 mit der Winterschadensbeseitigung auf
den Kreisstraßen befassen
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Die Straßenverwaltung des
Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat
gemeinsam mit dem Straßenbauamt Meißen-Dresden die
jährliche Schadenserfassung an Kreis-, Staats- und
Bundesstraßen im Landkreis durchgeführt und Schwerpunkte
der Schadensbeseitigung festgelegt.
Der vergangene Winter hat zu erheblichen Straßenschäden
geführt. Für die Beseitigung aller Schäden wären ca. 45
Mio. Euro erforderlich, ca. 20 Prozent davon sind
Schäden des vergangenen Winters.
Am 11. April 2011 waren flächendeckend im Landkreis die
Flickungen auf den über 1.200 Straßenkilometern
angelaufen. Diese Flickungen werden bis zum Herbst
andauern. Eine optimale Nutzung der vorhandenen
Arbeitskapazitäten in den Straßenmeistereien ist dabei
eine Selbstverständlichkeit.
Der Kreistag hat über die Bereitstellung von ca. 400.000
Euro zusätzlicher Kreismittel zu entscheiden, die durch
Landes- und Bundesmittel zu komplementieren sind. Ziel
ist die Finanzierung der Flickungen aus Mitteln des
sogenannten Gemeinschaftsaufwandes. Entsprechende
Anträge hat die Straßenverwaltung des Landkreises
bereits gestellt.
Zusätzlich zu diesen Flickungen sollen im Rahmen auf ca.
11 Kilometern Kreisstraße neue Asphaltdeckschichten
aufgebracht sowie Fahrbahnmarkierungen, Bankette und
Entwässerungsanlagen ertüchtigt werden. Es handelt sich
um 10 Einzelmaßnahmen mit Teilstrecken zwischen 250 und
3.500 m Länge. Für dieses Winterschadensprogramm sind
193.300 Euro zusätzliche Eigenmittel des Landkreises
erforderlich. Für die Einzelmaßnahmen werden
Fördermittel in Höhe von 75 Prozent beantragt. Der
Landkreis hat die Eigenmittel in Höhe von 25 Prozent der
Baukosten sowie die Kosten der Planung und
Bauüberwachung in voller Höhe zu tragen. Nicht
förderfähig sind die Kostenbeteiligungen an
Umverlegungen von Versorgungsleitungen.
Die Baumaßnahmen müssen in kürzester Zeit vorbereitet
und ausgeführt sein, da die Förder- und Eigenmittel
innerhalb des Jahres zu verwenden sind.
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Neuer Blitzer steht in Mühlbach
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Nach erfolgter Eichung durch das
Eichamt Zwickau wurde der Blitzer in Mühlbach am
20.06.2011 in Betrieb genommen. Damit werden ab sofort
die Kraftfahrer im Bild festgehalten, die sich nicht an
die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h
halten. Die Mühlbacher Bürger fordern seit längerer
Zeit Maßnahmen zur Verbesserung der unbefriedigenden
Verkehrssituation in der Ortslage. Insbesondere im
Bereich zwischen dem Bahnhof und dem Ortsausgang von
Mühlbach kommt es durch zu hohe Geschwindigkeiten zu
extremer Lärmbelastung für die Anwohner. Die
konsequente Überwachung der zulässigen
Höchstgeschwindigkeit soll hier zur Entspannung der
Situation beitragen und die Ortslage sicherer machen.
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Das Kreisarchiv des Landkreises
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - was ist das?
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Der Landkreis Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge unterhält auf gesetzlicher
Grundlage ein Kreisarchiv, das seinen Ursprung in der
Anordnung des ehemaligen Ministerium des Innern vom 26.
Februar 1952 hat. Seine Aufgabe ist die Bewertung,
Erschließung und die mit der dauerhaften Aufbewahrung
der anvertrauten Unterlagen verbundenen
bestandserhaltenden und magazintechnischen Maßnahmen.
Im Kreisarchiv dokumentiert sich das Schrift- und
Archivgut der 1952 gebildeten Kreise Dippoldiswalde,
Freital, Pirna und Sebnitz, ihrer Vorgängerbehörden
sowie deren nachgeordneten Einrichtungen, Organisationen
und Betriebe. Im Kreisarchiv befinden sich aber auch
Unterlagen von Städten und Gemeinden, die über kein
eigenes Archiv verfügen, sowie Film-, Bild-, Zeitungs-
und Präsenzbibliotheksbestände, außerdem Vor- und
Nachlässe von Privatpersonen und Firmen, die bis ins 18.
Jahrhundert zurückreichen. Das Kreisarchiv ist heute zur
Erfüllung der Aufgaben der Verwaltung, als Partner für
Historiker und für publizistische Belange gemeinsam mit
den Stadtarchiven ein wesentlicher Bestandteil
kommunaler Archivlandschaft.
Was gehört zu den Tagesaufgaben und was sind
nichtalltägliche Betätigungsfelder?
Neben der Bereitstellung von Unterlagen für die Behörden
des Landkreises unterstützen die Archivmitarbeiter
Bürger und Einrichtungen bei der Beschaffung von
Dokumenten zu Einkommens- und Bildungsnachweisen,
Vollzug von Rehabilitierungsangelegenheiten, zu
Melderegisteranfragen, bei Recherchen zu
Jugendamtsangelegenheiten oder zu standesamtsrechtlichen
Anfragen.
Nichtalltäglich sind bei der Fülle der Tagesaufgaben die
Mitarbeit bei der Herausgabe von Publikationen, die
Zusammenarbeit mit Museen oder ein aktives Mitwirken in
historischen Gremien, wie beispielsweise der Freitaler
Arbeitsgruppe Gedenken. Fast im Stillen vollzieht sich
die Unterstützung von Ortschronisten und Heimatforschern
im Vorfeld von historischen Jubiläen. Das Ergebnis der
Zusammenarbeit wird dann aber umso mehr öffentlich
beachtet. Besonders freuen wir uns, wenn die
Archivarbeit durch Übereignung von Vor- und Nachlassen
Anerkennung findet. Stellvertretend sollen hier die der
Herren Huth, Käsemode, Mende und Prof. Guhr genannt
werden. Gleich ob Fotograf, Industrie- und
Heimatforscher, Kulturorganisator, Maler oder Bildhauer,
ihre Übereignungen sind wesentliche Bausteine für das
Gedächtnis des Kreises und die Bewahrung lebendiger
Geschichte in bewegter Zeit.
Auf dem Pirnaer Sonnenstein entsteht der neue Sitz der
Landkreisverwaltung mit Archiv
Vor 60 Jahren existierten vier kleine Kreisarchive im
heutigen Kreisgebiet. Mit der Kreisreform von 1994 waren
es noch zwei. Erst mit der Kreisreform von 2008 wurde es
möglich, an die Konzeption eines modernen Archivs
heranzugehen. Die Bestände wuchsen kontinuierlich und
stellten an ihre dauernde Aufbewahrung unumstößliche
Forderungen. Fachleute setzten sich zusammen, Finanzen
wurden bereitgestellt. Das neue Archiv im Schloss
Sonnenstein wird Akten im Umfang von 17,5 km aufnehmen
können. Den Benutzern wird ein Lesesaal zur Verfügung
stehen, der mulifunktional auch für Vorträge geeignet
ist. Akten, die in ihrem Bestand gefährdet sind, werden
mittels eines Lesegerätes einsehbar werden. Im Foyer
wird der Archivbenutzer fachlich beraten. Ein weiterer
Pluspunkt des neuen Archivs ist es, dass in ihm auch das
Stadtarchiv Pirna seinen Platz finden wird. Es entsteht
ein Archivverbund. Ein Verbund aus gleichberechtigten
Partnern. In ihrer eigenen Entwicklung werden beide
Archive wesentliche Akzente in der Archivlandschaft von
Landkreis, Stadt und darüber hinaus setzen. |
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Das Jugendamt des Landkreises
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge stellt ausgewählte
Angebote vor: Junge Migranten zwischen Schule und
Beruf
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Gallina ist jung und gebildet,
spricht fließend zwei Sprachen und kennt sich bestens in
zwei Kulturen aus. Gute Berufschancen? Warum dem oft
nicht so ist, wird in der Fachtagung „Übergang
Schule/Beruf bei jugendlichen Migranten“ besprochen.
Die Fachtagung wird am Freitag, dem 01. Juli 2011 von
9:30 Uhr bis 13:30 Uhr in der Aula des
Berufsschulzentrums Wirtschaft in Pirna,
Siegfried-Rädel-Straße 13, stattfinden.
Die Integrations- und Migrationsbeauftragte des
Landkreises, Frau Heidrun Weigel, wird wichtige Punkte
des Integrationskonzeptes des Landkreises Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge vorstellen. Außerdem berichten
Experten unter anderem über die schulische
Integrationspolitik in Sachsen sowie über das Verfahren
bei der Anerkennung schulischer Abschlüsse.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der
Tagung teilzunehmen.
Organisiert wird diese Veranstaltung durch die
Unterarbeitsgruppe Interkulturelle Arbeit/Migration, die
der AG Kinder, Jugend und Familie des Landkreises
angehört.
Kontakt: CJD Heidenau - Jugendmigrationsdienst Pirna,
Maria Kolanko Jacobäerstraße 1 01796 Pirna Telefon 03501
46 81 41, E-Mail
jmdpirna@cjd-heidenau.de |
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Landrat dankt seinen
Straßenmeistereien für einen Winterdienst auf hohem
Niveau
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Die Straßenverwaltung des
Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat im
vergangenen Winterhalbjahr einen Winterdienst auf hohem
Niveau gewährleistet und damit die gesetzlichen Vorgaben
mehr als erfüllt.
Für die geleistete Arbeit unter teilweise schwierigsten
Bedingungen dankt Landrat Michael Geisler seinen
Beschäftigten der Straßenmeistereien.
Der vergangene Winter war insbesondere durch starke und
lang anhaltende Schneefälle im Dezember gekennzeichnet.
In dieser Zeit hat der Landkreis die Städte und
Gemeinden zusätzlich bei der Beseitigung von
Schneeablagerungen in Ortsdurchfahrten finanziell
unterstützt.
Die annähernd flächendeckende Gewährleistung der
Verkehrssicherheit im klassifizierten Straßennetz des
Landkreises, vor allem im Dezember 2010, kostete den
Landkreis jedoch auch viel Geld. Insgesamt hat der
Winterdienst 2010/2011 Gesamtkosten in Höhe von 4,5 Mio.
Euro verursacht. Damit mussten 0,9 Mio. Euro (+20
Prozent) mehr aufgewendet werden als im Vorjahr. Diese
Erhöhung resultiert vor allem aus dem bedarfsbedingten
Einsatz von Fremdkräften mit Schneefräsen und
-schleudern und teilweise stark erhöhten Preisen der
Salzlieferanten.
Ohne die angekündigten und realisierten Optimierungen im
Winterdienst, insbesondere die Reduzierung von
Schichtdiensten und Streusalzverbrauch sowie
witterungsbedingte Sperrungen einzelner
Straßenabschnitte, wären die Kosten noch wesentlich
höher ausgefallen.
Die Mittelausstattung im Bereich der Straßenunterhaltung
wird sich nach derzeitigem Kenntnisstand in den
kommenden Jahren nicht verbessern. Es sind daher weitere
Optimierungen der Leistungen im Straßenwinterdienst
erforderlich. Zukünftig können nicht mehr, wie in diesem
Jahr, 75 Prozent der für den Gemeinschaftsaufwand der
Straßenunterhaltung zur Verfügung stehenden Mittel für
den Winterdienst aufgewandt werden. Diese Mittel fehlen
sonst bei der Winterschadensbeseitigung.
Die Auswirkungen dieser unausgewogenen Mittelverteilung
auf den Zustand des klassifizierten Straßennetzes im
Landkreis sind deutlich sichtbar.
Optimierung heißt nicht "Sparen um jeden Preis", sondern
die Anwendung von Strategien, die auf die
Witterungssituation vor Ort ausgerichtet sind.
Der Kreistag wird sich in seiner Sitzung am 27. Juni
2011 mit den anstehenden Aufgaben im Hinblick auf eine
leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur in der nächsten
Winterperiode befassen. |
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Die Abteilung Kinder-, Jugend-
und Familienhilfe informiert zum Thema Jugendpauschale
im Jahr 2012 und bietet regionale
Informationsveranstaltungen für Antragsteller an
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hier:
Förderung entsprechend der Richtlinie des Sächsischen
Staatsministeriums für Soziales zur Unterstützung
örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe (FRL
Jugendpauschale) i.V.m. der Richtlinie zur Gewährung von
Zuwendungen in den Aufgabenbereichen der Kinder- und
Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, des erzieherischen
Kinder- und Jugendschutzes, der Familienförderung und
der Jugendgerichtshilfe im Landkreis Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge aus Mitteln des Freistaates
Sachsen und des Landkreises Sächsische Schweiz-
Osterzgebirge
Die Abteilung Kinder-, Jugend- und
Familienhilfe informiert darüber, dass Anträge für
entsprechende Projekte mit fest angestelltem Personal
bis zum 31.08.2011 (in zweifacher Ausführung) mit allen
erforderlichen Anlagen in der Abteilung Kinder-, Jugend-
und Familienhilfe einzureichen sind.
Die Anträge für ehrenamtlich
geführte Projekte sind entsprechend der genannten
Richtlinie bis 30.10.2011 einzureichen.
Um die oben genannten Richtlinien
sowie die Antragsmodalitäten und Fördermöglichkeiten
insbesondere für die ehrenamtlich tätigen Akteure
transparenter und eindeutiger darzustellen, finden in
den 10 Planungsregionen regionale
Informationsveranstaltungen durch die Abteilung Kinder-,
Jugend- und Familienhilfe mit Unterstützung durch die
Aktion Zivilcourage e.V. sowie durch den Jugendring
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V. statt.
Diese Veranstaltungen werden im
August 2011 stattfinden.
Den konkreten Termin
sowie den Veranstaltungsort für die jeweilige
Planungsregion wird der Landkreis nach Abstimmung mit
den Veranstaltern bis Ende Juli 2011 auf der Homepage
des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge unter
www.landratsamt-pirna.de
veröffentlichen.
Förderrichtlinien sowie
Antragsunterlagen können von den Mitarbeiterinnen im
Bereich Kinder- und Jugendhilfeförderung abgerufen
und/oder per Mail zugesandt werden.
Kontakt:
Landkreis Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge
Landratsamt
Abteilung Kinder-, Jugend- und
Familienhilfe
Frau Dörte Hoh
Frau
Lisanne Illmer
Tel: 03501 515- 851 oder -833
E-Mail:
jugendarbeit@landratsamt-pirna.de
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Information aus dem
Jugendhilfeausschuss vom 09. Juni 2011 Sachstandsbericht
im Rahmen der Förderkriterien für 2011 Stand der
Umsetzung der Strukturentwicklung in den
Planungsregionen im Bereich der §§ 11–14, 16
Sozialgesetzbuch (SGB) VIII auf der Grundlage der
durchgeführten Trägergespräche
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Im Zeitraum März bis
Mai 2011 fanden mit 22 freien Trägern der Jugendhilfe
und deren Mitarbeiterinnen Gespräche zum Stand der
Entwicklungen der Jugendhilfestrukturen entsprechend der
am 02. September 2010 beschlossenen Förderkriterien für
2011 statt. Zum Teil waren dabei Vertreter der
gemeindlichen Ebene einbezogen und nahmen aktiv an dem
Kommunikationsprozess teil.
Die Förderkriterien, die als Standards für die künftige
Fördermittelbeantragung im September 2010 im
Jugendhilfeausschuss (JHA) beschlossen worden waren,
sollten vorerst nur für das Jahr 2011 gelten. Während
der Trägergespräche zeigte sich, dass die Kriterien
praktikabel und anwendbar sind. Von den Trägern wurde
einheitlich kein Veränderungsbedarf angezeigt, so dass
diese nun für die Folgejahre fortgeschrieben werden.
Im Jahr 2010 (und weitergehend 2011) wurden mehrere
einheitliche Verfahren (Mindestanforderungen an das
Rahmenkonzept und die Jahresbeschreibung,
Qualitätsstandards, das Sachberichtsraster) entwickelt
und durch den JHA beschlossen.
Workshop Jugendhilfeplanung
Ein weiterer Schwerpunkt im 1.Quartal 2011 war der
Workshop zur Jugendhilfeplanung, der unter
wissenschaftlicher Begleitung stattfand. Der
Teilnehmerkreis setzte sich weitestgehend aus den in den
Planungsregionen (PR) tätigen Fachkräften der
Leistungsbereiche der §§ 11-14 und 16 SGB VIII zusammen.
Während des Workshops ging es schwerpunktmäßig um die
Entwicklung eines Fragekatalogs als Arbeitsinstrument
für die vor Ort tätigen Fachkräfte zur Ermittlung des
Bedarfes in den Planungsräumen im Rahmen der
Jugendhilfeplanung.
Mit diesem Fragekatalog wird derzeit der Bedarf vor Ort
in den Planungsregionen (PR) – mittels der Fachkräfte,
die täglich mit dieser Zielgruppe arbeiten, ermittelt.
Die Fachkräfte werden jährlich im Rahmen der
Fördermittelbeantragung damit konfrontiert, Problemlagen
und Situationen von Kindern, Jugendlichen und Familien
zu beschreiben, daraus folgend Angebote zu entwickeln
und vorzuhalten. Diese Situation will sich die
Jugendhilfeplanung nun zunutze machen.
Kontakt: Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Landratsamt Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Frau Dörte Hoh Tel: 03501 515 851 E-Mail:
doerte.hoh@landratsamt-pirna.de |
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