Letzte Aktualisierung: 02.09.2011

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02.09.2011
 

Erneuerung der Burgstraße in Dohna

 

         

 

Ab Montag, den 5. September 2011,  bis voraussichtlich Anfang Dezember 2011 erfolgt der Ausbau der K 8773 - Burgstraße in Dohna - im Bauabschnitt zwischen Schulwiese und Kronhügel. Mit der Bauausführung wurde die Firma Bistra Bau aus Putzkau beauftragt.  

 

Neben der Erneuerung der Fahrbahn erfolgt in gemeinschaftlicher Durchführung mit der Stadt Dohna und dem Trinkwasserzweckverband auch die Erneuerung der kommunalen Gehweg-, Entwässerungs- und Beleuchtungsanlagen sowie der Trinkwasserleitung.  

 

Die Baumaßnahme muss unter Vollsperrung der Kreisstraße ausgeführt werden. Ausschließlich der Fußgängerverkehr wird in der gesamten Bauzeit zwischen Dohna und Heidenau gewährleistet. Die Erreichbarkeit der Wohngebiete am Kronhügel und an der Schulwiese ist mit entsprechender Baustellenbeschilderung aus Richtung Heidenau bzw. Dohna gesichert.  

 

Die Umleitung der auf der Strecke liegenden Buslinien erfolgt über die Müglitztalstraße zum Marktplatz Dohna sowie in Gegenrichtung über die Reppchenstraße und die Ortslagen Krebs und Großsedlitz nach Heidenau. Die Haltestelle Böhmischer Weg kann nicht bedient werden, es ist auf die  Haltestelle am Johanniterstift auszuweichen 

 
23.08.2011
 

Fahrbahnerneuerung auf der S 174 zwischen Börnersdorf und Hartmannsbach

         

 

Auf Drängen des Landkreises wird das Straßenbauamt Meißen-Dresden ab dem 17. Oktober 2011 eine dringend notwendige Fahrbahnerneuerung auf der S 174 auf einem 1. Teilabschnitt zwischen Börnersdorf und Hartmannsbach durchführen.   Am 19.08.2011 wurden durch die Straßenmeisterei zunächst nur die größten Schäden beseitigt, um die notwendige Verkehrssicherheit herzustellen. Diese Einschränkung war zwingend geboten, um die nur begrenzt zur Verfügung stehenden Kapazitäten der Straßenmeisterei bis zum Winterbeginn auf die Schwerpunkte konzentrieren zu können, welche kurzfristig keine Instandhaltungsmaßnahme erhalten. 

 

16.08.2011
 

Bildung im Landkreis – Dein Beruf in deiner Region Berufsbild und Ausbildungsbetrieb jetzt auch auf der Webseite des Landkreises

         

 

     Die einzelnen Berufsbilder und Ausbildungsbetriebe, die seit Juni 2011 im Rahmen der Aktion "Bildung im Landkreis- Dein Beruf in deiner Region" im Landkreisboten des Landkreises vorgestellt werden, können jetzt auch unter www.landratsamt-pirna.de (siehe Startseite) abgerufen werden.   Aufgrund der demografischen Entwicklung wird perspektivisch ein weiteres Absinken der Schülerzahlen erwartet. Der Landkreis will in diesem Zusammenhang seine Möglichkeiten bündeln, um Ausbildungsplätze, deren Beschulung an den Beruflichen Schulzentren unseres Landkreises erfolgen soll, zu schaffen.   In Zeiten, wo Lehrstellen mehr angeboten als nachgefragt werden, muss die Ausbildung von Fachkräften, die als Voraussetzung eine gute Ausbildungsreife "im Gepäck haben sollten", oberste Priorität haben.    Zum  letzten Bildungsgipfel im Mai 2011 kündigte Landrat Michael Geisler an, mit einer Fortsetzungsreihe im Landkreisboten Berufsbilder vorzustellen und damit Interesse an den Berufen zu wecken, die zukunftsfähig sind und die unsere Wirtschaft dringend benötigt. Gleichzeitig soll damit den Unternehmen, die in diesen Berufen ausbilden, eine Plattform geboten werden, um gezielt Auszubildende zu werben. Außerdem soll dadurch etwas für den Erhalt unserer Berufsschulzentren getan werden. 

 

09.08.2011
 

Freigabe der K 9035 in Fürstenwalde erfolgt

         

 

Nach Fertigstellung der Baumaßnahme konnte in Fürstenwalde die Kreisstraße 9035 einschließlich Kreuzungsbereich zur Hauptstraße vorfristig wieder für den öffentlichen Straßenverkehr freigegeben werden.   Seit Mitte März 2011 hat die Firma Kleber-Heisserer Bau GmbH aus Dippoldiswalde im Auftrag des Landratsamtes des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die Brücke in Fürstenwalde neu gebaut und den Kreuzungsbereich zur Hauptstraße ausgebaut. Dies wurde notwendig, weil das alte Bauwerk erhebliche Schäden aufwies und seit 2009 bereits auf eine Fahrspur eingeengt werden musste.   Im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau der Brücke wurden ca. 140 Kubikmeter Beton und ca. 20 Tonnen Betonstahl verbaut. Der Straßenausbau beläuft sich auf eine Fläche von ca. 700 Quadratmetern. Mit der Maßnahme wurden gleichzeitig Leistungen der Stadt Altenberg im Bereich der Bushaltestelle erbracht. Außerdem wurden Leitungen durch die ENSO AG und die Deutsche Telekom AG verlegt.   Die Baukosten belaufen sich auf ca. 320.000 Euro, sie werden zu 75% durch den Freistaat Sachsen gefördert. Den verbleibenden Anteil von 25 % finanziert der Landkreis. 

 

04.08.2011
 

Entscheidung der Landesdirektion Dresden schafft Baurecht für den Ausbau des Knotenpunktes Schloss Sonnenstein in Pirna         

 

Mit Bescheid vom 28. Juli 2011 hat die Landesdirektion Dresden auf Antrag des Straßenbauamtes Meißen-Dresden entschieden, dass das Vorhaben "Ausbau des Knotenpunktes Schloss Sonnenstein in Pirna" wegen der Zustimmung aller Beteiligten keiner Planfeststellung und Plangenehmigung bedarf.  

 

Damit ist für das Vorhaben Baurecht hergestellt. Landkreis und Stadt Pirna haben innerhalb von nur zwei Jahren die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für den Umbau einer Bundesstraße erwirkt.   Zur verkehrlichen Erschließung des neuen Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist geplant, den vorhandenen Einmündungsbereich der Bundesstraße 172 (Schandauer Straße/ Krietzschwitzer Straße) mit dem Schlosspark zu einem vierarmigen Knotenpunkt in Form eines Kreisverkehrs auszubauen. In diesem Zusammenhang ist auch der grundhafte Ausbau eines 200 m langen Abschnittes der B 172 erforderlich.   Ursache für den Ausbau ist die veränderte Nutzung des Schlosses Sonnenstein, welches ab Anfang des Jahres 2012 als neuer Verwaltungssitz des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge fungieren soll. Damit verbunden ist ein wesentlich verändertes Verkehrsaufkommen an der bestehenden Grundstückszufahrt, die unmittelbar in den vorhandenen Einmündungsbereich der kommunalen Straße "Schlosspark" in die B 172 einbindet.  

 

Nach der nun vorliegenden Entscheidung der Landesdirektion Dresden kann der Landkreis den Staffelstab im Hinblick auf die Beantragung entsprechender Fördermittel, die Ausschreibung, den Abbruch des Torhauses sowie die weitere Realisierung des Vorhabens an die Stadt Pirna übergeben.   Die Stadt Pirna hat angekündigt, in den nächsten Tagen ausführlich darüber zu informieren.  

 

Der Landkreis freut sich, dass der Ausbau des Knotenpunktes Schloss Sonnenstein in Pirna damit auf gutem Wege ist und wird die Realisierung des Projektes auch weiterhin unterstützen. 

 

04.08.2011
 

Landrat Michael Geisler bittet Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport um Unterstützung beim Erhalt des Beruflichen Schulzentrums Technik in Pirna

 

Mit Schreiben vom 01.08.2011 hat sich Landrat Michael Geisler an das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport mit der dringenden Bitte um Unterstützung beim Erhalt des BSZ Technik in Pirna gewandt.   Grund seines wiederholten Appells an die Landesregierung ist, dass sich derzeit hinsichtlich der Fachklassenbildung zum Schuljahr 2011/12 dramatische Folgen für den Standorterhalt des BSZ Technik Pirna abzeichnen. Bereits in der Stellungnahme des Landkreises zur Fachklassenliste 2011/12 wurde auf die angespannte Situation hingewiesen.  

 

Nach aktuellen Festlegungen der Sächsischen Bildungsagentur zur Fachklassenliste 2011/2012 würde das BSZ Technik Pirna mit großer Sicherheit das Berufsfeld Bautechnik verlieren. Außerdem würden in der Einrichtung keine Klassen mit Konstruktionsmechanikern gebildet werden dürfen. Damit würde auch die Ausbildung im Beruf Metallbauer am BSZ Technik in Pirna verloren gehen. Auch für den Kraftfahrzeugmechatroniker wird der Fachklassenstandort am BSZ Pirna in Frage gestellt.     

 

Für die Entwicklung im ländlichen Raum ist es von großer Bedeutung, dass Ausbildung auch weiterhin im Beruflichen Schulzentrum für Technik Pirna stattfindet. Dies ist ein Standortfaktor für die mittelständische Wirtschaft. Der Erhalt der Fachklassen im Landkreis ist ein wichtiges Thema im Zusammenhang mit der Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler. Das BSZ Technik Pirna arbeitet mit Mittelschulen zusammen, um die Schülerinnen und Schüler an die Berufe heranzuführen. Die Möglichkeit des Kennenlernens der Berufsfelder ist nicht mehr gegeben, wenn es keine Fachklassen am Standort mehr gibt.   Dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge geht es darum, die Standorte seiner Berufsschulen hier im Landkreis zu sichern.  

 

"Die aktuelle Diskussion in Dresden im Hinblick auf die Unterbringung der Umlandschüler zeigt es: nur wenn wir unsere Interessen bündeln, können wir eine effektive Schulnetzplanung über die Landkreisgrenzen hinaus realisieren. Eine Zusammenarbeit der umliegenden Schulträger ist unentbehrlich.", so Landrat Geisler.   Er begrüßt in diesem Zusammenhang sehr, dass bezüglich der Schulnetzplanung im Bereich der Berufsschulen seit einem Jahr regelmäßig Beratungen mit den Schulträgern der Stadt Dresden, der Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Meißen sowie der Sächsischen Bildungsagentur Dresden (SBAD) stattfinden.  

 

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bestehen nicht nur freie Kapazitäten in den Berufsschulzentren, hier geht es bereits um Fragen des Erhaltes des BSZ Technik in Pirna. Daher hat der Landkreis nach wie vor ein großes Interesse daran, Berufsschüler aufzunehmen, um in Dresden Kapazitäten für Grund- und Mittelschulen sowie Gymnasien zu schaffen.  

 

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge möchte damit neben der Sicherung seiner eigenen Berufsschulstandorte gemeinsam mit der Stadt Dresden den Weg dafür ebnen, im Rahmen der Schulnetzplanung ein Stück mehr Planungssicherheit für die Umlandschüler der Landeshauptstadt festzuschreiben.     

 

05.07.2011
 

Unternehmen der Region öffnen Lehrern die Tür      

 

Lehrer erhalten in den Sommerferien dank der Fortbildungsangebotes "Feinschliff – Lehrerinnen und Lehrer erkunden Ausbildungsunternehmen“ Einblick in Betriebe der Region. Entwickelt wurde das Projekt vom Regionalen Übergangsmanagement des Landkreises Sächsische Schweiz in Zusammenarbeit dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft. Ziel ist es, mittels der Vor-Ort-Erfahrung den Unterricht praxisnaher gestalten zu können. In zwei theoretischen Modulen am 5. und 6. Juli 2011, einer Unternehmensexkursion sowie einem einwöchigen Praktikum in den Sommerferien erfahren die Lehrkräfte mehr über aktuelle Wirtschaftsentwicklungen und Geschäftsprozesse. Vertreter der HWK und IHK geben darüber hinaus Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Weitere Informationen erhalten Sie vom Regionalen Übergangsmanagement telefonisch unter 03501 515408 und unter www.bildungslandschaft.eu.

 

22.06.2011
 

Kreistag wird sich in seiner Sitzung am 27. Juni 2011 mit der Winterschadensbeseitigung auf den Kreisstraßen befassen   

 

 

Die Straßenverwaltung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat gemeinsam mit dem Straßenbauamt Meißen-Dresden die jährliche Schadenserfassung an Kreis-, Staats- und Bundesstraßen im Landkreis durchgeführt und Schwerpunkte der Schadensbeseitigung festgelegt.
 
Der vergangene Winter hat zu erheblichen Straßenschäden geführt. Für die Beseitigung aller Schäden wären ca. 45 Mio. Euro erforderlich, ca. 20 Prozent davon sind Schäden des vergangenen Winters.
 
Am 11. April 2011 waren flächendeckend im Landkreis die Flickungen auf den über 1.200 Straßenkilometern angelaufen. Diese Flickungen werden bis zum Herbst andauern. Eine optimale Nutzung der vorhandenen Arbeitskapazitäten in den Straßenmeistereien ist dabei eine Selbstverständlichkeit.
 
Der Kreistag hat über die Bereitstellung von ca. 400.000 Euro zusätzlicher Kreismittel zu entscheiden, die durch Landes- und Bundesmittel zu komplementieren sind. Ziel ist die Finanzierung der Flickungen aus Mitteln des sogenannten Gemeinschaftsaufwandes. Entsprechende Anträge hat die Straßenverwaltung des Landkreises bereits gestellt.
 
Zusätzlich zu diesen Flickungen sollen im Rahmen auf ca. 11 Kilometern Kreisstraße neue Asphaltdeckschichten aufgebracht sowie Fahrbahnmarkierungen, Bankette und Entwässerungsanlagen ertüchtigt werden. Es handelt sich um 10 Einzelmaßnahmen mit Teilstrecken zwischen 250 und 3.500 m Länge. Für dieses Winterschadensprogramm sind 193.300 Euro zusätzliche Eigenmittel des Landkreises erforderlich. Für die Einzelmaßnahmen werden Fördermittel in Höhe von 75 Prozent beantragt. Der Landkreis hat die Eigenmittel in Höhe von 25 Prozent der Baukosten sowie die Kosten der Planung und Bauüberwachung in voller Höhe zu tragen. Nicht förderfähig sind die Kostenbeteiligungen an Umverlegungen von Versorgungsleitungen.
 
Die Baumaßnahmen müssen in kürzester Zeit vorbereitet und ausgeführt sein, da die Förder- und Eigenmittel innerhalb des Jahres zu verwenden sind.

  
 
 

20.06.2011
 

Neuer Blitzer steht in Mühlbach  

 

 

Nach erfolgter Eichung durch das Eichamt Zwickau wurde der Blitzer in Mühlbach am 20.06.2011 in Betrieb genommen. Damit werden ab sofort die Kraftfahrer im Bild festgehalten, die sich nicht an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h halten.   Die Mühlbacher Bürger fordern seit längerer Zeit Maßnahmen zur Verbesserung der unbefriedigenden Verkehrssituation in der Ortslage. Insbesondere im Bereich zwischen dem Bahnhof und dem Ortsausgang von Mühlbach kommt es durch zu hohe Geschwindigkeiten zu extremer Lärmbelastung für die Anwohner.   Die konsequente Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit soll hier zur Entspannung der Situation beitragen und die Ortslage sicherer machen.  
 
 

20.06.2011
 

Das Kreisarchiv des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - was ist das?  

 

 

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge unterhält auf gesetzlicher Grundlage ein Kreisarchiv, das seinen Ursprung in der Anordnung des ehemaligen Ministerium des Innern vom 26. Februar 1952 hat. Seine Aufgabe ist die Bewertung, Erschließung und die mit der dauerhaften Aufbewahrung der anvertrauten Unterlagen verbundenen bestandserhaltenden und magazintechnischen Maßnahmen.  
Im Kreisarchiv dokumentiert sich das Schrift- und Archivgut der 1952 gebildeten Kreise Dippoldiswalde, Freital, Pirna und Sebnitz, ihrer Vorgängerbehörden sowie deren nachgeordneten Einrichtungen, Organisationen und Betriebe. Im Kreisarchiv befinden sich aber auch Unterlagen von Städten und Gemeinden, die über kein eigenes Archiv verfügen, sowie Film-, Bild-, Zeitungs- und Präsenzbibliotheksbestände, außerdem Vor- und Nachlässe von Privatpersonen und Firmen, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen. Das Kreisarchiv ist heute zur Erfüllung der Aufgaben der Verwaltung, als Partner für Historiker und für publizistische Belange gemeinsam mit den Stadtarchiven ein wesentlicher Bestandteil kommunaler Archivlandschaft.  

Was gehört zu den Tagesaufgaben und was sind nichtalltägliche Betätigungsfelder?  

Neben der Bereitstellung von Unterlagen für die Behörden des Landkreises unterstützen die Archivmitarbeiter Bürger und Einrichtungen bei der Beschaffung von Dokumenten zu Einkommens- und Bildungsnachweisen, Vollzug von Rehabilitierungsangelegenheiten, zu Melderegisteranfragen, bei Recherchen zu Jugendamtsangelegenheiten oder zu standesamtsrechtlichen Anfragen.  

Nichtalltäglich sind bei der Fülle der Tagesaufgaben die Mitarbeit bei der Herausgabe von Publikationen, die Zusammenarbeit mit Museen oder ein aktives Mitwirken in historischen Gremien, wie beispielsweise der Freitaler Arbeitsgruppe Gedenken. Fast im Stillen vollzieht sich die Unterstützung von Ortschronisten und Heimatforschern im Vorfeld von historischen Jubiläen. Das Ergebnis der Zusammenarbeit wird dann aber umso mehr öffentlich beachtet. Besonders freuen wir uns, wenn die Archivarbeit durch Übereignung von Vor- und Nachlassen  Anerkennung findet. Stellvertretend sollen hier die der Herren Huth, Käsemode, Mende und Prof. Guhr genannt werden. Gleich ob Fotograf, Industrie- und Heimatforscher, Kulturorganisator, Maler oder Bildhauer, ihre Übereignungen sind wesentliche Bausteine für das Gedächtnis des Kreises und die Bewahrung lebendiger Geschichte in bewegter Zeit.      

Auf dem Pirnaer Sonnenstein entsteht der neue Sitz der Landkreisverwaltung mit Archiv  

Vor 60 Jahren existierten vier kleine Kreisarchive im heutigen Kreisgebiet. Mit der Kreisreform von 1994 waren es noch zwei. Erst mit der Kreisreform von 2008 wurde es möglich, an die Konzeption eines modernen Archivs heranzugehen. Die Bestände wuchsen kontinuierlich und stellten an ihre dauernde Aufbewahrung unumstößliche Forderungen. Fachleute setzten sich zusammen, Finanzen wurden bereitgestellt.   Das neue Archiv im Schloss Sonnenstein wird Akten im Umfang von 17,5 km aufnehmen können. Den Benutzern wird ein Lesesaal zur Verfügung stehen, der mulifunktional auch für Vorträge geeignet ist. Akten, die in ihrem Bestand gefährdet sind, werden mittels eines Lesegerätes einsehbar werden. Im Foyer wird der Archivbenutzer fachlich beraten.   Ein weiterer Pluspunkt des neuen Archivs ist es, dass in ihm auch das Stadtarchiv Pirna seinen Platz finden wird. Es entsteht ein Archivverbund. Ein Verbund aus gleichberechtigten Partnern. In ihrer eigenen Entwicklung werden beide Archive wesentliche Akzente in der Archivlandschaft von Landkreis, Stadt und darüber hinaus setzen.
 
 

16.06.2011
 

Das Jugendamt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge stellt ausgewählte Angebote vor:   Junge Migranten zwischen Schule und Beruf  

 

 

Gallina ist jung und gebildet, spricht fließend zwei Sprachen und kennt sich bestens in zwei Kulturen aus. Gute Berufschancen? Warum dem oft nicht so ist, wird in der Fachtagung „Übergang Schule/Beruf bei jugendlichen Migranten“ besprochen.  

Die Fachtagung wird am Freitag, dem 01. Juli 2011 von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr in der Aula des Berufsschulzentrums Wirtschaft in Pirna, Siegfried-Rädel-Straße 13, stattfinden.  

Die Integrations- und Migrationsbeauftragte des Landkreises, Frau Heidrun Weigel, wird wichtige Punkte des Integrationskonzeptes des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge vorstellen. Außerdem berichten Experten unter anderem über die schulische Integrationspolitik in Sachsen sowie über das Verfahren bei der Anerkennung schulischer Abschlüsse.  

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Tagung teilzunehmen.  

Organisiert wird diese Veranstaltung durch die Unterarbeitsgruppe Interkulturelle Arbeit/Migration, die der AG Kinder, Jugend und Familie des Landkreises angehört.    

Kontakt:   CJD Heidenau - Jugendmigrationsdienst Pirna, Maria Kolanko Jacobäerstraße 1 01796 Pirna Telefon 03501 46 81 41, E-Mail jmdpirna@cjd-heidenau.de
 
 

16.06.2011
 

Landrat dankt seinen Straßenmeistereien für einen Winterdienst auf hohem Niveau 

 

 

Die Straßenverwaltung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat im vergangenen Winterhalbjahr einen Winterdienst auf hohem Niveau gewährleistet und damit die gesetzlichen Vorgaben mehr als erfüllt.  

Für die geleistete Arbeit unter teilweise schwierigsten Bedingungen dankt Landrat Michael Geisler seinen Beschäftigten der Straßenmeistereien.  

Der vergangene Winter war insbesondere durch starke und lang anhaltende Schneefälle im Dezember gekennzeichnet. In dieser Zeit hat der Landkreis die Städte und Gemeinden zusätzlich bei der Beseitigung von Schneeablagerungen in Ortsdurchfahrten finanziell unterstützt.  

Die annähernd flächendeckende Gewährleistung der Verkehrssicherheit im klassifizierten Straßennetz des Landkreises, vor allem im Dezember 2010, kostete den Landkreis jedoch auch viel Geld.   Insgesamt hat der Winterdienst 2010/2011 Gesamtkosten in Höhe von 4,5 Mio. Euro verursacht. Damit mussten 0,9 Mio. Euro (+20 Prozent) mehr aufgewendet werden als im Vorjahr. Diese Erhöhung resultiert vor allem aus dem bedarfsbedingten Einsatz von Fremdkräften mit Schneefräsen und -schleudern und teilweise stark erhöhten Preisen der Salzlieferanten.  

Ohne die angekündigten und realisierten Optimierungen im Winterdienst, insbesondere die Reduzierung von Schichtdiensten und Streusalzverbrauch sowie witterungsbedingte Sperrungen einzelner Straßenabschnitte, wären die Kosten noch wesentlich höher ausgefallen.  

Die Mittelausstattung im Bereich der Straßenunterhaltung wird sich nach derzeitigem Kenntnisstand in den kommenden Jahren nicht verbessern. Es sind daher weitere Optimierungen der Leistungen im Straßenwinterdienst erforderlich. Zukünftig können nicht mehr, wie in diesem Jahr, 75 Prozent der für den Gemeinschaftsaufwand der Straßenunterhaltung zur Verfügung stehenden Mittel für den Winterdienst aufgewandt werden. Diese Mittel fehlen sonst bei der Winterschadensbeseitigung.  

Die Auswirkungen dieser unausgewogenen Mittelverteilung auf den Zustand des klassifizierten Straßennetzes im Landkreis sind deutlich sichtbar.  

Optimierung heißt nicht "Sparen um jeden Preis", sondern die Anwendung von Strategien, die auf die Witterungssituation vor Ort ausgerichtet sind.  

Der Kreistag wird sich in seiner Sitzung am 27. Juni 2011 mit den anstehenden Aufgaben im Hinblick auf eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur in der nächsten Winterperiode befassen.
 
 

10.06.2011
 

Die Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienhilfe informiert zum Thema Jugendpauschale im Jahr 2012 und bietet regionale Informationsveranstaltungen für Antragsteller an

 

 hier: Förderung entsprechend der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales zur Unterstützung örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe (FRL Jugendpauschale) i.V.m. der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen in den Aufgabenbereichen der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes, der Familienförderung und der Jugendgerichtshilfe im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge aus Mitteln des Freistaates Sachsen und des Landkreises Sächsische Schweiz- Osterzgebirge

 

 

Die Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienhilfe informiert darüber, dass Anträge für entsprechende Projekte mit fest angestelltem Personal bis zum 31.08.2011 (in zweifacher Ausführung) mit allen erforderlichen Anlagen in der Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienhilfe einzureichen sind.

 

Die Anträge für ehrenamtlich geführte Projekte sind entsprechend der genannten Richtlinie bis 30.10.2011 einzureichen.

 

Um die oben genannten Richtlinien sowie die Antragsmodalitäten und Fördermöglichkeiten insbesondere für die ehrenamtlich tätigen Akteure transparenter und eindeutiger darzustellen, finden in den 10 Planungsregionen regionale Informationsveranstaltungen durch die Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienhilfe mit Unterstützung durch die Aktion Zivilcourage e.V. sowie durch den Jugendring Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V. statt.

 

Diese Veranstaltungen werden im August 2011 stattfinden.

 

Den konkreten Termin sowie den Veranstaltungsort für die jeweilige Planungsregion wird der Landkreis nach Abstimmung mit den Veranstaltern bis Ende Juli 2011 auf der Homepage des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge unter www.landratsamt-pirna.de veröffentlichen.

 

Förderrichtlinien sowie Antragsunterlagen können von den Mitarbeiterinnen im Bereich Kinder- und Jugendhilfeförderung abgerufen und/oder per Mail zugesandt werden.

 

 

Kontakt:

 

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Landratsamt

Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Frau Dörte Hoh

Frau Lisanne Illmer

Tel: 03501 515- 851 oder -833

E-Mail: jugendarbeit@landratsamt-pirna.de

 
 

10.06.2011
 

Information aus dem Jugendhilfeausschuss vom 09. Juni 2011 Sachstandsbericht im Rahmen der Förderkriterien für 2011   Stand der Umsetzung der Strukturentwicklung in den Planungsregionen im Bereich der §§ 11–14, 16 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII auf der Grundlage der durchgeführten Trägergespräche

 
   Im Zeitraum März bis Mai 2011 fanden mit 22 freien Trägern der Jugendhilfe und deren Mitarbeiterinnen Gespräche zum Stand der Entwicklungen der Jugendhilfestrukturen entsprechend der am 02. September 2010 beschlossenen Förderkriterien für 2011 statt. Zum Teil waren dabei Vertreter der gemeindlichen Ebene einbezogen und nahmen aktiv an dem Kommunikationsprozess teil.  

Die Förderkriterien, die als Standards für die künftige Fördermittelbeantragung im September 2010 im Jugendhilfeausschuss (JHA) beschlossen worden waren, sollten vorerst nur für das Jahr 2011 gelten. Während der Trägergespräche zeigte sich, dass die Kriterien praktikabel und anwendbar sind. Von den Trägern wurde einheitlich kein Veränderungsbedarf angezeigt, so dass diese nun für die Folgejahre fortgeschrieben werden.  

Im Jahr 2010 (und weitergehend 2011) wurden mehrere einheitliche Verfahren (Mindestanforderungen an das Rahmenkonzept und die Jahresbeschreibung, Qualitätsstandards, das Sachberichtsraster) entwickelt und durch den JHA beschlossen.  

Workshop Jugendhilfeplanung  

Ein weiterer Schwerpunkt im 1.Quartal 2011 war der Workshop zur Jugendhilfeplanung, der unter wissenschaftlicher Begleitung stattfand. Der Teilnehmerkreis setzte sich weitestgehend aus den in den Planungsregionen (PR) tätigen Fachkräften der Leistungsbereiche der §§ 11-14 und 16 SGB VIII zusammen.  

Während des Workshops ging es schwerpunktmäßig um die Entwicklung eines Fragekatalogs als Arbeitsinstrument für die vor Ort tätigen Fachkräfte zur Ermittlung des Bedarfes in den Planungsräumen im Rahmen der Jugendhilfeplanung.  

Mit diesem Fragekatalog wird derzeit der Bedarf vor Ort in den Planungsregionen (PR) – mittels der Fachkräfte, die täglich mit dieser Zielgruppe arbeiten, ermittelt. Die Fachkräfte werden jährlich im Rahmen der Fördermittelbeantragung damit konfrontiert, Problemlagen und Situationen von Kindern, Jugendlichen und Familien zu beschreiben, daraus folgend Angebote zu entwickeln und vorzuhalten. Diese Situation will sich die Jugendhilfeplanung nun zunutze machen.  

Kontakt:   Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Landratsamt Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frau Dörte Hoh Tel: 03501 515 851 E-Mail: doerte.hoh@landratsamt-pirna.de
 
 

 
     
 

 
     

 

     
 
 
 
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