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Konjunkturpaket II

 
 

Verwaltungsvorschrift

 
 

Mit Geldern aus Konjunkturpaket II beginnen in Schule für Lernförderung Freital und im BSZ Dippoldiswalde Baumaßnahmen

Der Landkreis kann sich freuen: für insgesamt 18 Projekte wurden Fördermittel in Höhe von ca. 12,3 Mio. € aus dem Konjunkturpaket II ausgereicht. Zuzüglich des Eigenanteils des Landkreises investiert das Landratsamt in den nächsten Wochen und Monaten ca. 15,4 Mio. €
im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Gelder fließen zum großen Teil in Schulen, die sich in Eigentum des Landkreises
befinden.
„Wir sind jetzt mitten in der Umsetzung des Konjunkturpaketes. Weitere Projekte sind in Vorbereitung und werden zügig folgen.“, ist Landrat Michael Geisler optimistisch.
 
Ab 27.07.2009 saniert Landratsamt Räume in der Schule für Lernförderung, Haus 2 in Freital
 
Ende Juli begann das Landratsamt mit der Sanierung der Kellerräume in der Schule für Lernförderung, Haus 2 in Freital. Einheimische Firmen erhielten den Zuschlag für diese Baumaßnahmen.

In dem um das Jahr 1900 errichteten Schulgebäude wurden in den letzten Jahren Schäden im Kellergeschoss offensichtlich:

Die schulische Nutzung der Räume war durch aufsteigende Feuchtigkeit nicht mehr möglich.
Durch das Konjunkturpaket II stehen nun auch finanzielle Mittel zur Verfügung, um die hofseitige Gebäudehälfte zu sanieren. Außerdem werden im Kellergeschoss die Wände des Treppenhauses, des Korridors sowie der Räume zum Innenhof hin mit Sanierputz wieder instandgesetzt.

Somit wird die Gefahr durch aufsteigende Feuchtigkeit in den Klassenräumen im ersten Obergeschoss dauerhaft gebannt, und auch die Räume im Kellergeschoss können bei Bedarf wieder für schulische Nebennutzungen verwendet werden.
 
Gesamtkosten: 100.000 €
Förderung Konjunkturpaket: 80.000 €
Eigenanteil: 20.000 €
Bauzeitraum: 27.07.2009 bis 20.11.2009
 
Beauftragte Firmen:
 
Planungsbüro: Ingenieurbüro A. Fischer
Körnerstraße 4
01705 Freital
Los 1 - Bauwerkssanierung: A. Nittel GmbH & Co. KG
Rottwerndorfer Straße 21
01796 Pirna
Los 2 - Putzarbeiten: Bau Zier GmbH
ST Lauenstein
Talstraße 2
01778 Geising
 
 
Am 12.08.2009 Beginn Erneuerung Heizungsregelung Berufliches Schulzentrum Dippoldiswalde
 
Mitte August beginnt das Landratsamt mit der Erneuerung der Heizungsregelung im BSZ Dippoldiswalde. Den Zuschlag erhielten auch bei dieser Maßnahme einheimische Firmen.

Die Gebäude des Beruflichen Schulzentrum Dippoldiswalde am Standort Weißeritzstraße werden über ein eigenes Fernwärmenetz versorgt. Sie sind jedoch größtenteils noch nicht separat regulierbar:

Durch das Konjunkturpaket II erhält der Landkreis als Eigentümer und Betreiber nun eine finanzielle Förderung für den Einbau von neuer Regelungstechnik in den Abzweigungen der Fernwärmeleitung.

Damit können zukünftig die Heizkreise in den einzelnen Gebäuden unabhängig voneinander gesteuert werden, und der Energieverbrauch wird erheblich reduziert.

Die gesamte Maßnahme wird noch vor Beginn der Heizperiode, abgeschlossen.
 
Gesamtkosten: 80.000 €
Förderung Konjunkturpaket: 64.000 €
Eigenanteil: 16.000 €
Bauzeitraum: 12.08.2009 bis 16.09.2009
 
Beauftragte Firmen:
 
Planungsbüro: Kuba Ingenieurbüro H-L-S
Rabenauer Straße 7
01744 Dippoldiswalde
 
Los 1 - Wärmeversorgungsanlagen: Firma
Heiko Mayer
Haustechnik, Heizungs- und Sanitärinstallation
OT Reinholdshain
Glashütter Straße 42
01744 Dippoldiswalde OT Reinholdshain
 

Erste Zuwendungsbescheide der SAB für Maßnahmen des Landkreises aus dem KP II liegen im Landratsamt vor

 
Im Landkreis Sächsische Schweiz gingen am 25.05.2009 die Zuwendungsbescheide der Sächsischen Aufbaubank für die energetische Sanierung der Förderschule für geistig Behinderte „Dr. Pienitz“ und den Ersatzneubau für die Schule für Erziehungshilfe „Dr. Heinrich Hoffmann“ ein.

Schwerpunkte der Sanierung der G-Schule sind neben der Anbringung eines Wärmeverbundsystems die Erneuerung der Dachkonstruktion sowie Maßnahmen des Brandschutzes, der Unfallverhütung und des Gebäudekonstruktionsschutzes.

Die Gesamtausgaben dafür belaufen sich auf 2,65 Mio. € und werden mit 2,12 Mio. € aus dem Konjunkturpaket bezuschusst.

Bei der Planung des Schulgebäudeneubaus (E-Schule) wurde ein besonderes energetisches Konzept umgesetzt. Dadurch sind drastische Energieeinsparungen zu erwarten. Der Landkreis erhält dafür eine Zuwendung von 4,54 Mio. €. Die Gesamtkosten wurden mit 6,13 Mio. € veranschlagt.
 
Folgende Maßnahmen wurden außerdem bereits bewilligt:

Schule zur Lernförderung Freital: Trockenlegung Mauerwerk (Fördermittel: 80.000 €))
Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft Pirna: Dacherneuerung Hauswirtschaft und Eingangsportale (Fördermittel: 128.000 €)

Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft Pirna: Fenstererneuerung (Fördermittel: 192.000 €)

Damit wurden mit Stand 25.05.2009, 16:00 Uhr, rund 1/3 der beantragten Projekte bewilligt.

Nun kommt es darauf an, dass die Baumaßnahmen so schnell wie möglich begonnen werden. „Die Verwaltung hat ihre Hausaufgaben gemacht, die Pläne liegen in der Schublade und die Ausschreibungsverfahren können umgehend eingeleitet werden.“, drängt auch Landrat Michael Geisler auf schnelle Umsetzung der Projekte. Wenn alles planmäßig läuft, können die ersten Arbeiten in der Schule zur Lernförderung Freital (Trockenlegung Mauerwerk) sowie im BSZ für Wirtschaft Pirna (Dacharbeiten und Sanierung Eingangsportale) zu Beginn der Sommerferien begonnen werden.


In den nächsten Tagen werden weitere Bescheide über finanzielle Mittel aus dem KP II von der SAB erwartet.

Abgelehnt wurde bislang noch kein Antrag.

Nach Abschluss der Entscheidungen in der SAB wird morgen ein erster Sachstand zu den Maßnahmen der Kommunen zum KP II erwartet. Das Landratsamt wird zeitnah berichten.

 
 
Landrat und Vorstand des Sächsischen Städte und Gemeindetages (SSG) unseres Landkreises erzielten auf heutiger Beratung Einigkeit zum Maßnahmepaket

In der heutigen Abstimmungsrunde zwischen Landrat und Vorstand des SSG-Kreisverbandes ging es nicht um Kleinigkeiten. Eine Fördersumme von insgesamt 31 Mio. € – alles Gelder aus dem Konjunkturpaket II - standen zur Diskussion.

Entsprechend der Förderrichtlinie des Freistaates müssen der Landrat und der Vorstand des SSG eine abgestimmte Maßnahmeliste aller im Rahmen des Konjunkturpaketes II geplanten Investitionen erstellen und bis Mitte April den zuständigen Bewilligungsstellen zur abschließenden Entscheidung übergeben werden.

Insgesamt 126 von den Kommunen eingereichte Fördermittelanträge und die vom Kreistag beschlossenen 17 Investitionsvorhaben wurden heute in die abgestimmten Maßnahmenlisten für die Bereiche Bildungs- und sonstige Infrastruktur aufgenommen.

Für Landrat Michael Geisler war das Abstimmungsergebnis eine glatte Punktlandung.

„Die wochenlange Vorbereitung hat erste Früchte getragen.“, freut sich der Landrat, „Gerade die Gespräche mit den Bürgermeistern waren sehr wichtig, um bereits im Vorfeld mit hoher Qualität die Verwendung der Mittel zu planen und Einigkeit in der Herangehensweise zu erzielen.“

Noch in dieser Woche sollen die abgestimmten Listen und die dazu gehörigen Anträge an die zuständigen Bewilligungsstellen weitergeleitet werden, damit im günstigen Fall bereits Ende April die ersten Fördermittelbewilligungen vorliegen.

Insgesamt kann unser Landkreis rund 31 Mio. € (Bundes- und Landesmittel) Zuwendungen für Investitionen in Bildungs- und sonstige Infrastruktur erhalten. Davon entfallen auf die Städte und Gemeinden 18,6 Mio. €. Für landkreiseigene Vorhaben stehen Zuwendungen in Höhe von 12,4 Mio. € zur Verfügung. Kommunen und Landkreis müssen einen zusätzlichen Eigenanteil von 20 % leisten, sodass grundsätzlich bis Ende 2010 rund 37 Mio. € in unserem Landkreis investiert werden können.

06.04.2009

 
 
Seit dem 17.03.2009 ist die Verwaltungsvorschrift des Freistaates Sachsen beschlossen.
 
Insgesamt sind 31 Mio. Euro für den Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge  zu verplanen. Zuzüglich 20 Prozent Eigenanteil der kommunalen Seite viel Geld das der Wirtschaft zur Verfügung gestellt wird. Für den Landkreis bedeutet das zweierlei: erstens wird der Kreis von den erwartetet 31 Mio. Euro 40 % für eigene Maßnahmen der Landkreisverwaltung verwenden können. Zweitens muss die Kommunalaufsicht des Landratsamtes für die die Verwendung der 60 % kommunalen Mittel eine gemeindewirschaftliche Stellungnahme (GWS) abgeben. Die Maßnahmen der Kreisverwaltung sind einer GWS der Landesdirektion Dresden unterzogen.

Allein die Hürden sind hoch und es muss genau hingeschaut werden, um "Folgeschäden" wie etwa Rückforderungen des Bundes auszuschließen. Da sich diese an die Zuwendungsempfänger, die Städte, Gemeinden und Landkreise richten würden, ein guter Grund alle Bedingungen zu prüfen.

Gemeinsam mit dem Kreisverband des Städtetages (SSG) wird die Kreisverwaltung jede Einzelmaßnahme auf "Herz und Nieren" checken. Einzelgespräche am Tisch des Landrates und intensive Beratungen mit der Kommunalaufsicht werden zum richtigen Ergebnis führen.

 
Drei Zahlen sind zu beachten. Von den zur Verfügung stehenden Mitteln sind 65% zwingend in Bildung (Schulen, Kindertagesstätten) und unter Beachtung einer Ausschlussliste zu 35% in Infrastrukturmaßnahmen zu investieren.

Besonders Schulförderung steht unter mehreren limitierenden Bedingungen. 51 % der in jeder Einzelmaßnahme veranschlagten Mittel sollen vorrangig Energieeffizienz und Klimaschutz dienen. Diese Forderung ist dem verfassungsrechtlichen Grundsatz geschuldet, das der Bund nur in Maßnahmen investieren kann, für die er auch zuständig ist. Da für Schulbau die Länder die Zuständigkeit haben ist über den "Umweg" eine Schulbaubezuschussung möglich.

Die Maßnahmen sollen nachhaltig sein, was heißt ein Blick auf die demografische Entwicklung und ihrer Auswirkung auf das beabsichtigte Projekt ist unumgänglich. Für Schulen steht ein daher Genehmigungsvorbehalt des Kultusministerium vor einer erfolgreichen Bescheidung durch die Sächsische Aufbaubank.

 
Der Landkreis selbst wird ein Gesamtpaket für den Schulhausbau aus Regelförderung und Konjunkturpaket vorstellen. Das Weißeritzgymnasium und die Förderschule E sollen mit gesamt über 11 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket finanziert werden. Das Förderschulzentrum Osterzgebirge und die Förderschule L werden aus der Regelförderung bezahlt. Zusammen mit zahlreichen kleineren Investitionen an weiteren Schulen werden in den nächsten zwei Jahren ca. 25 Mio. Euro in Bildung fließen.
 
 
Donnerstag, 19. März 2009
(Sächsische Zeitung)

15 Millionen Euro für Kreis-Schulen


Pirna
Bis Ende 2010 will der Landkreis fast 16 Millionen Euro ausgeben, den Großteil für die Schulen, die sich in seiner Trägerschaft befinden. Der Kreistag beschloss gestern einstimmig die Maßnahmenliste zum Konjunkturpaket, das die Bundesregierung aufgelegt hat.

Alle Fraktionen waren sich einig, dass die Landkreisverwaltung mit ihren Vorschlägen den richtigen Schwerpunkt gesetzt hat. Durchweg gelobt wurde, dass die Investitionen in erster Linie den Kindern zugute kommen, also nachhaltig sind. Außerdem, so hob Markus Ulbig für die CDU hervor, könnten nun endlich Maßnahmen, die schon lange nötig waren, für die aber das Geld nie reichte, erledigt werden. Linke, FDP und SPD/Grüne lobten, dass das Konjunkturprogramm dem Handwerk im Landkreis helfen wird – zumal der Freistaat vereinfachte Vergaberichtlinien im Zusammenhang mit dem Konjunkturpaket beschlossen hat. Aufträge bis 100000 Euro können z.B. freihändig, also ohne Ausschreibung, vergeben werden.

Bei aller Freude über die Investitionen erinnerten aber sowohl CDU als auch Linke an die Hintergründe: Die Bundesregierung hat das Konjunkturpaket als Gegenmaßnahme zur Finanzkrise aufgelegt. Vor allem die Linken mahnten – in Richtung Bundesregierung – an, dass die Ursachen der Krise bekämpft werden müssten. Das Konjunkturprogramm reagiere nur auf Symptome.

Insgesamt stehen im Landkreis rund 31 Millionen Euro aus diesem Programm zur Verfügung. Die Gemeinden erhalten rund 18,6 Millionen, der Landkreis 12,4 Millionen Euro. Die Summe erhöht sich um den Eigenanteil von 20 Prozent. Bis Ende 2010 können also im Landkreis insgesamt rund 37 Millionen Euro investiert werden.

Noch nicht klar ist, ob tatsächlich alle in der Liste aufgeführten Maßnahmen auch realisiert werden. Das wird sich Ende Mai entscheiden. Bis dahin durchlaufen die Listen diverse Genehmigungsbehörden – je nach Umfang der Projekte unterschiedlich viele. Sollten einige Maßnahmen nicht genehmigt werden, können Reservevorhaben auf die Liste gesetzt werden. Darüber entscheidet der Landrat (bis 500000 Euro) oder der Kreisausschuss. Bis 2010 müssen alle Gelder vergeben, bis 2011 verbaut sein.
 
 
             
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