Landrat Michael Geisler
 
         
 
 
 
© M. Geisler  2002-2014 Kreis Letzte Aktualisierung: 03.08.2015
 
 
 
 
Home Archiv Twitter News Person
 
     
 
         
 

Altenberg

 

Bad Gottleuba Berggießhübel

 

Bad Schandau

 

Bahretal

 

Bannewitz

 

Dippoldiswalde

 

Dohma

 

Dohna

 

Dorfhain

 

Dürrröhrsdorf Dittersbach

 

Freital

 

Glashütte

 

Gohrisch

 

Hartmannsdorf Reichenau

 

Hermsdorf

 

Heidenau

 

Hohnstein

 
 
 

Gemeindliches

 

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge besteht aus 36 Gemeinden. Davon sind 19 Städte. Pirna, Freital, Dippoldiswalde und Sebnitz sind „Große Kreisstädte“.

 

Die Einwohnern reichste Stadt ist Freital (39.276). Am wenigsten Einwohner hat Rathen (355).

 

Der Kreissitz ist in Pirna.

 

Geschichte

 

Der Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge wurde am 01. August 2008 im Ergebnis der Kreisgebietsreform aus dem Weißeritzkreis und dem Kreis Sächsische Schweiz gebildet.

 

Bereits 1994 hatte es eine Kreisgebietsreform gegeben. Damals wurden die Kreise Freital und Dippoldiswalde zum Weißeritzkreis und die Kreise Sebnitz und Pirna zum Kreis Sächsische Schweiz fusioniert.

 
Lage und Anreise
 

Der Landkreis grenzt im Südosten an die Tschechische Republik. Im Norden begrenzen die Landkreise Meißen und Bautzen sowie die Landeshauptstadt Dresden das Territorium des neuen Kreises, im Westen der Kreis Mittelsachsen.

Der Kreis umfasst landschaftlich die Sächsische Schweiz, Teile des Osterzgebirges, des Erzgebirgsvorlandes, der Elbtalweiterung, den Tharandter Wald sowie des Lausitzer Berg- und Hügellandes.

 

Die Elbe durchfließt den Kreis auf 38 Kilometer Länge. Mit der Tschechischen Republik bildet der Kreis im Osten und Süden eine ca. 78 Kilometer lange gemeinsame Grenze. Der höchste Punkt befindet sich  mit 905 m auf dem Kahleberg bei Zinnwald und der tiefste am Elbufer Ortsausgang Heidenau mit 109 m. Der Landkreis umfasst dabei das Gebiet südlich von Dresden bis zur tschechischen Grenze auf einer Fläche von 1.654 km².

 

 

Den Kreis kann man über die Autobahnen 17,13 und 4 sowie über die Bundesstraßen  6, 170, 172 und 173 erreichen.

Die Sächsische Schweiz erreicht man mit dem PKW oder Reisebus von der Landeshauptstadt Dresden kommend über die neu erbauten A 17 von der Sie in Pirna abfahren. Will man ins Osterzgebirge sollte die letzte Abfahrt von der Autobahn vor der Grenze genutzt werden.

 

Auch mit der Bundesbahn kann direkt bis Pirna und Bad Schandau oder mit der S- Bahn vom Dresdner Hauptbahnhof oder vom Flughafen Dresden gefahren werden. Für eine Fahrt ins Osterzgebirge nutzt man die Müglitztalbahn ab Heidenau.

 

Politisches

 

Sitz der Kreisverwaltung und des Landrates ist die Kreisstadt Pirna. Der Landrat des neuen Kreises ist Michael Geisler.

 

Wirtschaftliches

 

Die Uhrenindustrie in Glashütte genießt internationale Bekanntheit.

 

Die Kreisstadt Pirna ist vor allem durch die Automobilzulieferer, die auch in Dohna und an anderen Standorten dominiert, gekennzeichnet.

 

Freital ist industrieller Wirtschaftsstandort (Stahl-, Papier-, Glaserzeugung, Maschinenbau etc.) und gehört wie Heidenau, Wilsdruff und Bannewitz zum Ballungsraum Dresden.

 

Im Raum Neustadt/ Sebnitz ist mit dem Werkzeugmaschinenbau, der Plasteverarbeitung und dem Fahrzeugbau ebenfalls ein wirtschaftlicher Schwerpunkt entstanden.

 

In der Gemeinde Rabenau (Sachsen), ist traditionell das Stuhl- und Sitzmöbelhandwerk und Möbelfertigung angesiedelt.

 

Touristisches

 
Ein Großteil der Wirtschaft im neuen Kreis ist vom Tourismus geprägt. Die Sächsische Schweiz als beliebtes Wander- und Erholungsgebiet bildet dabei einen wichtigen Schwerpunkt. Skigebiete findet man zum Beispiel in Altenberg, Geising oder im Hohwald.

 

In den letzten Jahren sind aber zahlreich weitere Freizeitmöglichkeiten geschaffen worden. Ob es der Wassersport auf der Elbe oder den Talsperren ist, das Radwandern oder historische Transportmittel wie die Weißeritztalbahn, die Kirnitzschtalbahn oder die Postkutschen, hier in einer der bedeutsamsten Urlaubsregionen im Osten Deutschlands, findet sich für jeden Geschmack etwas passendes.

 

Sehenswertes

 

Der Landkreis ist reich an touristischen Sehenswürdigkeiten. Zahlreiche Burgen und Schlösser, wie Burg Stolpen, Burg Hohnstein, Festung Königstein, Schloss Lauenstein, Schloss Weesenstein oder Schloss Reinhardtsgrimma sind zu nennen. Die Vielzahl von Herrenhäuser, Landschlössern und Kirchen aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Erhaltene historischen Stadtkerne sind in den letzten zwanzig Jahren wieder auferstanden. Bedeutsam sind die Altstadt von Pirna, Stolpen, Geising oder Hohnstein, wo Geschichte gewissermaßen noch heute "atmet". Die Landschaft ist einmalig. Das Elbsandsteingebirge zieht jährlich hunderttausende Gäste in seinen Bann. Ob Wintersport in Altenberg oder Wandern um Bad Schandau, der Gast kann sich Monate in der Region aufhalten und wird doch täglich neue Attraktivität erleben.

 
 
 

Wappen der Gemeinde Pretzschendorf

Klingenberg

 

Königstein

 

Kreischa

 

 

Liebstadt

 

 

Lohmen 
 

Müglitztal

 

Neustadt

 

Pirna

 

Rabenau

 

Rathen

 

Rathmannsdorf

 

Reinhardtsdorf Schöna

 

Sebnitz

 

Stadt Wehlen

 

Stolpen

 

Struppen

 

 

Tharandt

 

Wilsdruff

         
 
     
  Wappen  
     
 

Blasonierung: „Durch eine eingebogene silberne Spitze, worin schräggekreuzt ein schwarzer Hammer und ein schwarzer Schlägel, gespalten; vorn in Grün schrägrechter silberner Wellenbalken; hinten in Gold rot bewehrter und bezungter schwarzer Löwe.“

Die Farben Weiß und Grün weisen dabei auf Sachsen hin, der Meißner Löwe auf die historische Zugehörigkeit zur Markgrafschaft Meißen. Das weiße Wellenband symbolisiert den Flussreichtum, das Grün den Waldreichtum des Landkreises. Schlägel und Eisen sind ein Verweis auf den traditionsreichen Bergbau und die bis heute prägende Industrialisierung.

 

Der Wappenentwurf stammt vom Freitaler Wolfgang Burkhardt. Die dreigeteilte Grundform des Wappens ähnelt dem Wappen des alten Weißeritzkreises, dem auch der Meißner Löwe und Schlägel und Eisen entstammen. Das weiß-grüne Wellenband war das Wappen des Altkreises Sächsische Schweiz. Das Landkreiswappen wurde am 13. November 2008 genehmigt. Die zugehörige Wappensatzung trat am 26. November 2008 in Kraft.[8]

   
 
     
  Impressum