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18.01.2011

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Wappen

 

 

Das Wappen des neuen Landkreises Sächsische Schweiz Osterzgebirge ist drei geteilt. Es zeigt unten Hammer und Schlegel die für den in der Gesamtregion typischen Bergbau stehen. Links angelehnt an das Wappen des Altkreises Sächsische Schweiz, die Elbe symbolisiert zwischen grünem Grund, stehend für Wald. Rechts der Meißner Löwe, die Geschichte der ehemaligen Herrschaft darstellend.

   

Geschichte

 

Der Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge wurde am 01. August 2008 durch die Kreisgebietsreform aus dem Weißeritzkreis und dem Kreis Sächsische Schweiz gebildet. Bereits 1994 hatte es eine Kreisgebietsreform gegeben. Damals wurden die Kreise Freital und Dippoldiswalde zum Weißeritzkreis und die Kreise Sebnitz und Pirna zum Kreis Sächsische Schweiz fusioniert.

 

Lage und Anreise

 

Der Landreis grenzt im Südosten an die Tschechische Republik. Im Norden begrenzen die Landkreise Meißen und Bautzen sowie die Landeshauptstadt Dresden das Territorium des neune Kreises, im Westen der Kreis Mittelsachsen.

Der Kreis umfasst landschaftlich die Sächsische Schweiz, Teile des Osterzgebirges, des Erzgebirgsvorlandes, der Elbtalweiterung, den Tharandter Wald sowie des Lausitzer Berg- und Hügellandes.

Die Elbe durchfließt den Kreis auf 38 Kilometer Länge. Mit der Tschechischen Republik bildet der Kreis im Osten und Süden eine ca. 78 Kilometer lange gemeinsame Grenze. Der höchste Punkt befindet sich  mit 905 m auf dem Kahleberg bei Zinnwald und der tiefste am Elbufer Ortsausgang Heidenau mit 109 m.

Der neue Kreis hat 257.655 Einwohner (Stand: 31. Dez. 2007). Der Landkreis umfasst dabei das Gebiet südlich von Dresden bis zur tschechischen Grenze auf einer Fläche von 1.654 km².

 

 

 

Den neuen Kreis kann man über die Autobahnen 17,13 und 4 sowie über die Bundesstrassen  6, 170, 172 und 173 erreichen.

Die Sächsische Schweiz erreicht man mit dem PKW oder Reisebus von der Landeshauptstadt Dresden kommend über die neu erbauten A 17 von der Sie in Pirna abfahren. Will man ins Osterzgebirge sollte die letzte Abfahrt von der Autobahn vor der Grenze genutzt werden.

Auch mit der Bundesbahn kann direkt bis Pirna und Bad Schandau oder mit der S- Bahn vom Dresdner Hauptbahnhof oder vom Flughafen Dresden gefahren werden. Für eine Fahrt ins Osterzgebirge nutzt man die Müglitztalbahn ab Heidenau.

 

Politisches

 

Der Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge wurde am 01. August 2008 durch die Kreisgebietsreform aus dem Weißeritzkreis und dem Kreis Sächsische Schweiz gebildet.

Sitz der Kreisverwaltung und des Landrates ist die Kreisstadt Pirna. Der Landrat des neuen Kreises ist Michael Geisler, der mit 52,4% der Stimmen im ersten Wahlgang gewählt worden ist.

Mit knapp 44 % ist die CDU die stärkste Kraft im Kreistag, gefolgt von Der Linken und den Freien Wählern. FDP, SPD, Grüne und NPD sind ebenfalls im Kreistag vertreten.

 

Touristisches

 
Ein Großteil der Wirtschaft im neuen Kreis ist vom Tourismus geprägt. Die Sächsische Schweiz als beliebtes Wander- und Erholungsgebiet bildet dabei einen wichtigen Schwerpunkt. Skigebiete findet man zum Beispiel in Altenberg, Geising oder im Hohwald.

In den letzten Jahren sind aber zahlreich weitere Freizeitmöglichkeiten geschaffen worden. Ob es der Wassersport auf der Elbe oder den Talsperren ist, das Radwandern oder historische Transportmittel wie die Weißeritztalbahn, die Kirnitzschtalbahn oder die Postkutschen, hier in einer der bedeutsamsten Urlaubsregionen im Osten Deutschlands, findet sich für jeden Geschmack etwas passendes.

 

Sehenswertes

 

Der Landkreis ist reich an touristischen Sehenswürdigkeiten. Burgen und Schlösser, wie Borg Stolpen, Burg Hohnstein, Festung Königstein, Schloss Lauenstein, Schloss Weesenstein oder Schloss Reinhardtsgrimma sind zu nennen. Die Vielzahl von Herrenhäuser, Landschlössern und Kirchen aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.

Erhaltene historischen Stadtkerne sind in den letzten zwanzig Jahren wieder auferstanden. Bedeutsam sind die Altstadt von Pirna, Stolpen, Geising oder Hohnstein, wo Geschichte gewissermaßen noch heute "atmet".

Die Landschaft ist einmalig. Das Elbsandsteingebirge zieht jährlich hunderttausende Gäste in seinen Bann. Ob Wintersport in Altenberg oder Wandern um Bad Schandau, der Gast kann sich Monate in der Region aufhalten und wird doch täglich neue Attraktivitäten erleben.

 

Wirtschaftliches

 

Die Uhrenindustrie in Glashütte genießt internationale Bekanntheit.

Die Kreisstadt Pirna ist vor allem durch die Automobilzulieferer, die auch in Dohna und an anderen Standorten dominiert, gekennzeichnet.

Freital ist industrieller Wirtschaftsstandort (Stahl-, Papier-, Glaserzeugung, Maschinenbau etc.) und gehört wie Heidenau, Wilsdruff und Bannewitz zum Ballungsraum Dresden.

Im Raum Neustadt/ Sebnitz ist mit dem Werkzeugmaschinenbau, der Plasteverarbeitung und dem Fahrzeugbau ebenfalls ein wirtschaftlicher Schwerpunkt entstanden.

In der Gemeinde Rabenau (Sachsen), ist traditionell das Stuhl- und Sitzmöbelhandwerk und Möbelfertigung angesiedelt.

 
 

Pirna

Willsdruff

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Neustadt

Stolpen

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Bad Gottleuba Berggießhübel

Kreischa

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Altenberg

Stadt Wehlen

Gohrisch

Bannewitz

Wappen der Gemeinde Pretzschendorf

Pretzschendorf