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18.01.2011
 
     
 
 
 
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Zur Person

 
             
 

 

Geboren:

 

Als ältestes von zwei Kindern wurde Michael Geisler am
06. Februar 1960 in Magdeburg geboren. Seine Mutter stammt aus Egeln, sein Vater ist gebürtiger Schlesier
.

 

 

Aufgewachsen:

 

Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Andreas wuchs er unter einem Dach mit den Eltern und Großeltern, in Egeln, einer Kleinstadt im heutigen Sachsen/ Anhalt auf.

 
 

 Ausbildung:

 
 

Nach dem Besuch der Grundschule, der Polytechnische Oberschule und der Erweiterte Oberschule legte er 1978 das Abitur ab. Nach dem Wehrdienst nahm er ein Hochschulstudium zum Lehrer für Biologie und Chemie in Köthen auf.

 
 

 Berufsweg:

 

Nach erfolgreicher Beendigung des Studiums war Michael Geisler Lehrer für Biologie und Chemie in der POS Graupa.

 
 

Politischer Weg:

 

 

Nach dem er ein Forschungsstudium für Biologie nicht antreten konnte, weil er nicht der SED beigetreten ist, ging seine "externe Aspirantur" schon nach wenigen Monaten an der Schule verloren.

Einbestellt in den Rat des Kreises, Abteilung Volksbildung wurde ihm lapidar mitgeteilt, dass er "politisch und fachlich nicht tragbar" wäre.

Die trotz dessen danach weiteren Werbeversuche des Parteisekretärs der SED an der Schule und wiederholtes Einwirken der Schulleitung auf Geisler waren mit dem Eintritt in die "Blockpartei" CDU von einem auf den anderen Tag beendet.

Kritische Diskussionen am so genannten "Jugendtisch" in der CDU Ortsgruppe in Pirna waren, so weiß er heute, stets unter Beobachtung. Nicht wenige Parteifreunde entpuppten sich später als noch größere Freunde der Staatssicherheit.

Die politische Wende erlebte er als so genannter "Nachrücker" im letzten Kreistag vor 1990. Man war zwar gewählt, saß jedoch ohne Stimmrecht im Kreistag. Eine Erfahrung, die er nicht missen will. Denn in diesen letzten Monaten der DDR erlebte er die Veränderung von der Allmacht der SED hin zur Ohnmacht.

Sein politisch aktiver Werdegang begann in der Zeit der Wende in der damaligen DDR vom Herbst 1989 bis in das Jahr 1990 hinein. Als Moderator zahlreicher politischer Veranstaltungen und runder Tische in Pirna und im Kreis konnte er erste Erfahrungen im politischen Geschäft sammeln.

 

 

1990

 Wahl in den Kreistag Pirna

 

 
Bedingt durch die Wendeerfahrungen, u. a.  war er Mitinitiator, Akteur und Moderator der Runden Tische des Kreises im Schulwesen, erklärte er sich zu einer Kandidatur für den ersten Nachwendekreistag bereit. Im Ergebnis konnte er in seinem Wahlkreis  die zweithöchste Stimmzahl von den Kandidaten im damaligen Kreis Pirna erringen.
 
 

1990- 1994

1. Beigeordneter und Dezernent im Landratsamt Pirna

 

 

Für die CDU wurde Michael Geisler 1990 als Kreisrat gewählt. In der Zeit der Konstituierung der Kreistagsfraktion und der Vorbereitung einer neuen Kreisverwaltung wurde er vom späteren Landrat Jürgen Evers angesprochen, ob er Beigeordneter im Kreis werden will. So richtig wusste Geisler damals nicht, worauf er sich einlassen würde, sagte aber ja. Wenige Wochen später wählte ihn der Kreistag zum 1. Beigeordneten und Stellvertreter des Landrates im Kreis Pirna.

 
 

1990

Mitglied im CDU Kreisvorstand

 

Im Verlaufe des Jahres 1990 stellte sich auch die ehemalige Blockpartei CDU neu auf. Viele Altmitglieder traten  im Zuge der "Blockflötendiskussion" aus der Partei aus oder konnten sich mit den politischen Inhalten oder den neuen Bedingungen nicht identifizieren. In der Zeit nach der Wende wurden aber auch zunehmend neue Mitglieder gewonnen. Dem ersten Nachwendekreisvorstand gehörte Michael Geisler als Beisitzer an.

 
 

1992 bis 2007

Kreisvorsitzender der CDU

 

 

Nach der Wende im Kreisvorstand tätig, stand kurze Zeit später die Frage nach einem neuen Kreisvorsitzenden. Angesprochen erklärte er sich bereit, diese Funktion zu übernehmen und wurde von der Kreismitgliederversammlung gewählt. Im Jahr der Wahl zum Kreisvorsitzenden ahnte er noch nicht, welche Herausforderungen die Zukunft bringen würden.

Bereits 1993 stand eine Kreisreform ins Haus, die natürlich auch von der CDU- Basis vorbereitet werden musste. Gemeinsam mit dem Sebnitzer Kreisverband wurden zunächst die Partei und nachfolgend die Kreise in die Fusion geführt.

Zahlreiche Wahlen waren vorzubereiten und Wahlkämpfe zu führen. In Anbetracht der außergewöhnlich hohen Wahlergebnisse die 1990 für die CDU erreicht worden waren, gab es kaum mehr Steigerungsmöglichkeiten nach oben, aber dafür um so mehr die Gefahr das Ergebnis nicht dauerhaft halten zu können. Zwar wurden "bayrische Wahlergebnisse" erreicht, aber von vergleichbaren Strukturen der Partei oder im vorpolitischen Raum war (und ist) die Kreispartei weit entfernt. Das Ziel lautete daher von Beginn an Stabilisierung.

Insgesamt betrachtet, kann er auf eine "gut aufgestellte und stabile Kreispartei" zurück blicken. 2007 führte Geisler "seinen" Kreisverband in eine gut vorbereitete weitere Fusion mit dem CDU- Kreisverband Weißeritzkreis, um die anstehende Kreisgebietsreform vorzubereiten.

Auf den Kreisvorsitz im neuen Verband verzichtete er, arbeite aber als stimmberechtigtes Mitglied im Vorstand mit.

 
 

1994

 Landrat im Landkreis Sächsische Schweiz

 

 

Im Vorfeld der Landratswahl 1994, bei der ein neuer gemeinsamer Landrat und ein neuer gemeinsamer Kreistag für den neu gebildeten Landkreis Sächsische Schweiz zu wählen war, wurde er von der Kreismitgliederversammlung der CDU als Kandidat für das Landratsamt nominiert.

Die Wahlen konnte er im zweiten Durchgang für sich entscheiden.

Die Legislatur war zu Beginn von der Fusion der Kreisverwaltungen geprägt. Zunehmend und spürbar ab etwa 1997 traten aber auch die fehlende kommunale Finanzausstattung in den Fordergrund. Personalabbau und Haushaltskonsolidierung waren fortan die am meisten strapazierten Verwaltungsbegriffe.

 
 

2001

Wiederwahl als  Landrat

 

Die Landratswahl 2001 konnte Michael Geisler, obwohl starke Konkurrenten zur Auswahl standen, bereits im ersten Durchgang gewinnen. Insbesondere eine von der SPD geführte "Materialschlacht" und diverse Probleme mit gewissen "Parteifreunden" machten die Sache nicht leichter.

Die wohl größte Herausforderung der Wahlperiode erwartete ihn ab dem 12. August 2002. Vom Hochwasser des Osterzgebirges völlig überrascht, waren bei Ansteigen des Elbepegels auf nie geahnte Höhen, zwei Krisengebiete mit allen bekannten Problemen zu managen.

Die insgesamt nahezu reibungslose Flutschadensbewältigung steht vordergründig für die Qualität der Krisenstäbe und der Kreisverwaltung, sowie des Miteinanders und Anpackens in einem großen Gemeinschaftswerk.

Zum Ende der Wahlperiode zeigten sich zunehmend sichtbare Erfolge in der Haushaltskonsolidierung, so dass die Sächsische Schweiz finanziell gestärkt und solide durchfinanziert in die Fusion mit dem Weißeritzkreis gehen konnte.

Sich dem wahrscheinlich Unvermeidbaren stellen und an der Spitze der Bewegung stehen, dass könnte zusammen gefasst die Maxime der Landräte Greif und Geisler gewesen sein, als man sich auf Weesenstein zunächst unter vier Augen darauf einigte, eine Fusion beider Kreise vorzubereiten. Letztlich haben die Ereignisse diesem Entschluss recht gegeben.

 
 

2008

Erneute Wiederwahl als  Landrat

 

Auch 2008 waren mehrere Bewerber für das Amt des Landrates angetreten. Von der CDU erneut nominiert, galt es zunächst den Wahlkampf vorzubereiten, finanziell abzusichern und danach möglichst erfolgreich durchzuführen.

Das Ziel im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit zu erreichen, hat er geschafft. Wobei die Sympathien deutlich unterschiedlich verteilt waren. Mit knapp 40 Prozent erreichte Geisler in Dippoldiswalde sein schlechtestes Wahlergebnis. In seiner Heimatgemeinde Struppen dafür mit deutlich über 60 Prozent sein bestes Ergebnis.

 
 

 Wohnort:

 
 

Im Jahr 1996 ist die Familie nach Struppen, einer Gemeinde die zwischen Königstein und Pirna gelegen ist, gezogen.

 
 

 Familie:

 

Michael Geisler ist verheiratet und hat drei Kinder. Das Ehepaar Geisler hat zwei gemeinsame Kinder. Geislers älteste Tochter lebt in Mecklenburg.

 
 
             
 

 

 
 

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Kontakt

 Michael Geisler, Südstrasse 7b, Struppen, 01796

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