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24.01.2010
 
             
 
 
 

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Welterbe

Vorbereitung einer Bewerbung für den Titel Welterbe der UNESCO für die Sächsische- Böhmische Schweiz

 
             
 

Welterbe aktuell

Januar 2010
Einladung zur Tageswanderung 

„Pro Weltnaturerbe Sächsisch-Böhmische Schweiz“

Das Sächsisch-Böhmische Elbsandsteingebirge mit dem einmaligen Elbe-Canyon, geformt aus Sandsteinfelsen, ist ein erstrebenswertes Ziel für den Titel „UNESCO WELTNATURERBE“. Diese einmalige Landschaft für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und den sanften Tourismus zu fördern - darum bemühen sich der Landkreis Sächsische Schweiz und die anschließende tschechische Seite intensiv. Um diese Bemühungen zu unterstützen, rufen - wir die Initiatoren - die Landschaftsschutzgebietsverwaltung Elbsandsteingebirge Decin und  die SPD-AG Euroregion Elbe-Labe, zu einer Wanderung „Pro Weltnaturerbe Sächsisch-Böhmische Schweiz“ auf.

Vladislav Kopecky, Decin Leiter Verwaltung LSG Labske piskovce     

Klaus Fiedler, Pirna  Koordinator SPD-AG Euroregion Elbe- Labe

Information zur Jubiläumswanderung Folge fünf

Sonnabend, 11. September 2010

Treffpunkt: 9.30 Uhr Schöna an der Fähre. Mit der Fähre übersetzen nach Hrensko (Herrnskretschen). Begrüßung. Wandern im Tal der Kamnitz bis Abzweig Prebischtor. Von hier aus entlang dem Wanderweg bis zum Prebischtor.12:30 Uhr Mittagessen im Restaurant. 13:50 Uhr Abwandern nach Hrensko und mit der Fähre übersetzen zum Bhf. Schöna. Verabschiedung und Rückfahrt der tschechischen Wanderfreunde  16:05 Uhr nach Decin. Deutsche Teilnehmer mit dem Wanderexpress Bohemia ab Bhf. Schöna 16:23 Uhr. Während der Wanderung  informieren Experten zum Stand „Weltnaturerbe“ und über Flora und Fauna. Die Strecke der Wanderung beträgt etwa 10 Kilometer.

Deutsche Teilnehmer mit der S-Bahn von Hbf. Dresden 8.30 Uhr, Heidenau 8.45 Uhr,

Pirna 8.54 Uhr, Königstein 9.11 Uhr, Bad Schandau 9.17 Uhr an Schöna 9.26 Uhr

  Rückfahrt: Bf. Schöna 16.23 Uhr, Bad Schandau 16:30 Uhr, Pirna 16:47 Uhr, Heidenau  

  16:52 Uhr, Hbf. Dresden 17:05 Uhr.

Tschechische Teilnehmer: Mit Motorzug von Hbf. Decin 9:00 Uhr, Schöna 9.21 Uhr,  

  Rückfahrt: Bhf. Schöna 16:05, Hbf. Decin 16:24 Uhr.

  • Potenzialanalyse für eine Aufnahme von Teilen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz als Weltnaturerbegebiet der UNESCO; Teil Geologie/Geomorphologie ... (PDF 6570,33 KB)
    • Anlagen: Anlage 1 (PDF 36,52 KB), Anlage 2 (PDF 28871,29 KB), Anlage 3 (PDF 36,89 KB), Anlage 4 (PDF 68,18 KB), Anlage 5 (PDF 826,12 KB)

Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt

Die Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, die vom 17. Oktober bis 21. November 1972 in Paris zu ihrer 17. Tagung zusammengetreten ist -

·    im Hinblick darauf, dass das Kulturerbe und das Naturerbe zunehmend von Zerstörung bedroht sind, nicht nur durch die herkömmlichen Verfallsursachen, sondern auch durch den Wandel der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse, der durch noch verhängnisvollere Formen der Beschädigung oder Zerstörung die Lage verschlimmert;

·    in der Erwägung, dass der Verfall oder der Untergang jedes einzelnen Bestandteils des Kultur- oder Naturerbes eine beklagenswerte Schmälerung des Erbes aller Völker der Welt darstellt;

·    in der Erwägung, dass der Schutz dieses Erbes auf nationaler Ebene wegen der Höhe der erforderlichen Mittel und der unzureichenden wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und technischen Hilfsquellen des Landes, in dem sich das zu schützende Gut befindet, oft unvollkommen ist;

·    eingedenk der Tatsache, dass die Satzung der Organisation vorsieht, dass sie Kenntnisse aufrechterhalten, vertiefen und verbreiten wird, und zwar durch Erhaltung und Schutz des Erbes der Welt sowie dadurch, dass sie den beteiligten Staaten die diesbezüglich erforderlichen internationalen Übereinkünfte empfiehlt;

·    in der Erwägung, dass die bestehenden internationalen Übereinkünfte, Empfehlungen und Entschließungen über Kultur- und Naturgut zeigen, welche Bedeutung der Sicherung dieses einzigartigen und unersetzlichen Gutes, gleichviel welchem Volk es gehört, für alle Völker der Welt zukommt;

·    in der Erwägung, dass Teile des Kultur- oder Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen;

·    in der Erwägung, dass es angesichts der Größe und Schwere der drohenden neuen Gefahren Aufgabe der internationalen Gemeinschaft als Gesamtheit ist, sich am Schutz des Kultur- und Naturerbes von außergewöhnlichem universellem Wert zu beteiligen, indem sie eine gemeinschaftliche Unterstützung gewährt, welche die Maßnahmen des betreffenden Staates zwar nicht ersetzt, jedoch wirksam ergänzt;

·    in der Erwägung, dass es zu diesem Zweck erforderlich ist, neue Bestimmungen in Form eines Übereinkommens zur Schaffung eines wirksamen Systems des gemeinschaftlichen Schutzes des Kultur- und Naturerbes von außergewöhnlichem universellem Wert zu beschließen, das als ständige Einrichtung nach modernen wissenschaftlichen Methoden aufgebaut wird;

nach dem auf ihrer 16. Tagung gefassten Beschluss, diese Frage zum Gegenstand eines internationalen Übereinkommens zu machen -

beschließt am 16. November 1972 dieses Übereinkommen.

Kriterien zur Vergabe des Prädikates „Weltnaturerbe“

Im Sinne dieses Übereinkommens gelten als "Naturerbe"

·    Naturgebilde, die aus physikalischen und biologischen Erscheinungsformen oder -gruppen bestehen, welche aus ästhetischen oder wissenschaftlichen Gründen von außergewöhnlichem universellem Wert sind;

·    geologische und physiographische Erscheinungsformen und genau abgegrenzte Gebiete, die den Lebensraum für bedrohte Pflanzen- und Tierarten bilden, welche aus wissenschaftlichen Gründen oder ihrer Erhaltung wegen von außergewöhnlichem universellem Wert sind;

·    Naturstätten oder genau abgegrenzte Naturgebiete, die aus wissenschaftlichen Gründen oder ihrer Erhaltung oder natürlichen Schönheit wegen von außergewöhnlichem universellem Wert sind.

Zu den bekanntesten Weltnaturerbe-Gebieten gehören die Galapagosinseln, der Yellowstone Nationalpark und der Serengeti Nationalpark.

Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie einzigartige Formationen und Gebiete darstellen, die wegen ihrer ästhetischen Schönheit und als Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten internationale Bedeutung besitzen.

 

Diskussionsforum zum UNESCO-Projekt 

Unescotalk stößt im Internet auf große Nachfrage

In Anlehnung an das am 22.02.2006 vorgestellte UNESCO-Projekt des Landkreises Sächsische Schweiz steht seit dem 23.02.2006 ein Diskussionsforum auf der Internetseite   bereit.

Hier können interessierte Bürger der Region über verschiedene Themen, das Projekt betreffend, diskutieren und gleichzeitig den Akteuren einen Einblick in das allgemeine Meinungsbild vermitteln.

 

Die bisherigen Themen sind:

  •   Bekanntheitsgrad der Region

  •   Reglementierungen und Risiken

  •   Auswirkungen auf die Bevölkerungsentwicklung

  •   Bringt der Titel der Region Wirtschaftszuwachs?

  •   Welche Chancen sind mit der Nominierung verbunden?

„Es ist nun für jeden möglich seine Meinung zu den vorgebrachten Themen zu äußern.

Wir hoffen dadurch, einen Einblick in die Meinungslage im Landkreis zu bekommen und versuchen natürlich auch, aus den Auswertungen der Diskussionen wichtige Aspekte für unser weiteres Vorgehen abzuleiten.“, sagte Landrat Michael Geisler zu dem Forum.

Ebenso legt der Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V. mit einem Statement des Geschäftsführers Tino Richter, seine Ansicht zu dem Projekt vor.

Des Weiteren werden Sie dort über alle aktuellen Ereignisse, das Projekt betreffend, informiert.

In den ersten 6 Tagen wurden die verschiedenen Themen bereits über 200 Mal aufgerufen und von interessierten Bürgern gelesen.

Das Forum finden Sie im Internet unter http://unescotalk.foren-city.de

Nutzen Sie die Chance und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.

Hier unsere aktuellen Veröffentlichungen zum Thema UNESCO:

 

Die Potenzialanalyse zeigt es: die Sächsische Schweiz hat gute Chancen von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt zu werden
    
Am 22.02.2006 begrüßte Landrat Michael Geisler im Berufsschulzentrum Pirna/Copitz eine Vielzahl geladener Gäste zur Vorstellung der Potenzialanalyse für die Aufnahme der Sächsisch-Böhmischen Schweiz in das UNESCO Weltnaturerbe ... (Pressemitteilung vom 23.02.2006)

  • Potenzialanalyse für eine Aufnahme von Teilen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz als Weltnaturerbegebiet der UNESCO; Teil Geologie/Geomorphologie ... (PDF 6570,33 KB)
    • Anlagen: Anlage 1 (PDF 36,52 KB), Anlage 2 (PDF 28871,29 KB), Anlage 3 (PDF 36,89 KB), Anlage 4 (PDF 68,18 KB), Anlage 5 (PDF 826,12 KB)
       

 

Die Potenzialanalyse zeigt es:

die Sächsische Schweiz hat gute Chancen von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt zu werden

 

Am 23.02.2006 begrüßte Landrat Michael Geisler im Berufsschulzentrum Pirna/Copitz eine Vielzahl geladener Gäste zur Vorstellung der Poten-zialanalyse für die Aufnahme der Sächsisch-Böhmischen Schweiz in das UNESCO Weltnaturerbe. Für die Sächsische Schweiz ist dies ein einzigartiges Projekt und eine große Chance für die Zukunft.

 

Unter den Gästen waren zahlreiche Kreisräte, Bürgermeister, Vertreter verschiedener Organisationen und Vereine sowie Frau Paskova als Vertreterin des Umweltministeriums in Prag und Herr Jerabek, der erste Vizebürgermeister der Stadt Decin.

 

Die Firma GEOmontan aus Freiberg, stellte das umfangreiche Werk vor. Ziel der vorliegenden Studie ist es Aufschluss darüber zu geben, ob sich eine Bewerbung der Sächsisch-Böhmischen Schweiz als Weltnaturerbe lohnen würde und ob dieses in Betracht zu ziehen ist.

 

In der jetzt vorliegenden Analyse wird von der Sächsisch-Böhmische Schweiz als einmaliges Beispiel für erdzeitliche Veränderung gesprochen.

Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht dabei die geologische Einzigartigkeit.

 

Im Ergebnis ihrer Betrachtungen machten Experten deutlich, dass die Region eine reelle Chance hat von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt zu werden.

Vom geologischen Standpunkt aus gesehen, erfüllt sie sämtliche Bedingungen, die für eine Anerkennung notwendig sind.

 

Die Wortmeldungen verschiedener Gemeindevertreter fielen fast durchgängig positiv aus. „Viele sehen es als eine Möglichkeit den Menschen eine neue Vision zu geben.“ Mit diesem Satz fasste es ein Gast treffend zusammen.

 

In der Notwendigkeit der Steigerung der Gästezahlen und der  Verbesserung des Internationalen Bekanntheitsgrades sahen die Anwesenden den entscheidenden Vorteil einer Nominierung zum Weltnaturerbe. Gerade mit einer solchen internationalen Anerkennung steigt der Bekanntheitsgrad der Region in der ganzen Welt.

 

Dass noch viel Arbeit vor uns liegt, ist allen bewusst. „Der Weg ist das Ziel – packen wir es an.“, schloss Landrat Michael Geisler die Diskussionsrunde. Gleichzeitig rief der Landrat zur Beteiligung an einem Internetforum auf.

 

 
             
             
 
 
             
 

 

 

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